03.12.2007, 00:00 Uhr

WENN AM SAMSTAG DER KAMPFMANNSCHAFTS-FLIEGER RICHTUNG SPANIEN ABHEBT, SIND...

Wenn am Samstag der Kampfmannschafts-Flieger Richtung Spanien abhebt, sind...

Wenn am Samstag der Kampfmannschafts-Flieger Richtung Spanien abhebt, sind gleich etliche Youngsters mit an Bord. Speziell für Tomas Simkovic, der vor einigen Jahren schon einmal unter Ex-Austria- und dem jetzigen deutschen Nationalteamtrainer Joachim Löw mitfliegen durfte, geht damit ein heiß ersehnter Wunsch in Erfüllung. „Ich freue mich riesig. Sicher war ich etwas überrascht, aber ich schätze, mein starker Herbst bei dem Amas hat seinen Teil dazu beigetragen. Im Gegensatz zu damals bei Löw kann und will ich diesmal zeigen, dass ich mittlerweile schon eine echte Option für die Kampfmannschaft bin.“ Trainer Georg Zellhofer dazu: „Simkovic ist ein interessanter Spieler. Er hat sich in den vergangenen Monaten gut weiterentwickelt und ist jetzt einfach reif, einmal bei uns dabei zu sein. Es ist klar, dass das Trainingslager für die jungen Talente eine Art Zuckerl sein soll. Wir wollen damit, wie schon in der Vergangenheit, ein Zeichen setzen. Jeder der gute Leistungen bietet, bekommt auch ganz oben früher oder später die Chance.“ Für Simkovics U20-WM-Teamkollege Markus Suttner, der im Herbst bei den Amateuren in der Red-Zac-Liga viele Glanzpartien ablieferte, gilt dieses Credo doppelt. Der Pechvogel verletzte sich im letzten Moment und muss daher für Marbella passen.  „Ich war ja zuletzt mit der Kampfmannschaft schon mit in Laa an der Thaya und wollte mich in dieser Woche unbedingt noch näher an die Erste herantasten“, zeigt sich der U21-Teamspieler noch leicht bedrückt. An seiner Zielsetzung für das Frühjahr ändert seine Seitenbandzerrung aber nichts: „Ich stecke deswegen sicher nicht auf und werde daheim alles dafür tun, um mein erklärtes Ziel von einigen Teileinsätzen in der Kampfmannschaft im Frühjahr trotzdem zu erreichen.“ Für den Linksverteidiger wird Marin Leovac von den Austria Amateuren erstmals in den Kader für das Kampfmannschafts-Trainingslager aufrücken. Bestes Beispiel, dass es sich auszahlt, sich bei jeder Gelegenheit voll ins Zeug zu werfen, sind die zwei blutjungen Akademiker David Alaba (15) und Aleksandar Dragovic (16).  Beide U17-Nationalteamspieler ereilte der Ruf zu den Profis am vergangenen Wochenende. „Wir haben während des U17-Hallenturniers in Deuschland am Samstag davon erfahren und waren gleich noch mehr motiviert“, so Alaba, der wie Dragovic im deutschen Gailsdorf mit etlichen Toren gegen Topteams wie Bayern München oder Leverkusen zu den auffälligsten Spielern des ganzen Turniers zählte.