20.08.2007, 00:00 Uhr

WAS IST ÜBRIG GEBLIEBEN VON DER NIEDERLAGE BEI WACKER INNSBRUCK? DASS...

Was ist übrig geblieben von der Niederlage bei Wacker Innsbruck? Dass...

Was ist übrig geblieben von der Niederlage bei Wacker Innsbruck? Dass es hoffentlich nur ein Fehltritt dieser Sorte war und dass wir bereits am Mittwoch mit dem Spiel gegen den Tabellenzweiten Mattersburg dieses negative Aha-Erlebnis wieder wettmachen können. Es darf keine Nachlässigkeit Einzug halten und es darf uns kein Zacken aus der Krone fallen, wenn wir sagen, dass wir uns so nicht noch einmal zeigen dürfen. Das Motto lautet: Zurück in die Erfolgsspur! Trainer Georg Zellhofer tat sich auch am Tag danach schwer mit der Erklärungsfindung. "Ich weiß es nicht, warum wir so lethargisch waren, die Spieler wissen es auch nicht." Noch vor dem Gang auf den Trainingsplatz hat der Coach seine Schäfchen in der Kabine versammelt und mit ihnen Klartext geredet. "Ich darf nicht einmal sagen, dass es nur ein einmaliger Ausrutscher war, denn das wäre falsch formuliert. Wir haben uns einfach ganz schlecht präsentiert." Besonders ärgert ihn das Wie. Bislang war es eine der Stärken der Mannschaft, dass man ihr nie vorwerfen konnte, dass sie nicht totalen Einsatz gezeigt hätte, deswegen gab es auch nie Kritik. In Innsbruck fehlte der letzte Wille leider gänzlich. "Aber sie haben mir selber versichert, dass sie nicht müde waren oder schwere Füße hatten. Sie hatten kein Selbstbewußtsein." Jetzt heißt es aufpassen, damit das Pendel nicht länger in diese Richtung ausschlägt. General Manager Thomas Parits: "Okay, wir haben eine große Chance vergeben, uns in der Tabelle etwas abzusetzen, aber jetzt sind wir heiß auf Mattersburg. Die Partie in Tirol war eines dieser Spiele, bei dem nix gegangen ist. Wir hätten bis Mittwoch spielen können und hätten kein Tor geschossen." Alles in allem war es ein kleiner Rückschlag für die Mannschaft, die sich jetzt wieder zurückkämpfen muss. "Ich bin überzeugt, dass wir diese Scharte ausmerzen, ansonsten würden wir nicht an der Tabellenspitze stehen. Jeder einzelne Spieler ist selber unzufrieden, sie wissen, dass man so nicht auftreten kann", so Parits. Eine Alternative mehr gibt es jedenfalls von der Personalfront: Fränky Schiemer ist wieder fit und kann in der Innenverteidigung aufgestellt werden. An der ist es in Innsbruck aber am wenigsten gelegen.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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