28.02.2007, 00:00 Uhr

SZABOLCS SAFAR IST KEINER, DER SICH EXTREM SCHNELL BEWEGT. NICHT IM...

Szabolcs Safar ist keiner, der sich extrem schnell bewegt. Nicht im...

Szabolcs Safar ist keiner, der sich extrem schnell bewegt. Nicht im normalen Alltag und schon gar nicht jetzt, wo er verletzt ist. Seit rund einer Woche laboriert er an den unangenehmen und schmerzahften Nebenwirkungen einer Verspannung im Nacken- und Schulterbereich. Für das Spiel gegen Ried musste er passen, seitdem besucht er medizinische Spezialisten wie andere den Supermarkt um die Ecke. Am Montag war er bei einem Energetiker in Linz, heute bei einem Chiropraktiker in Wien, dazwischen liegt er regelmäßig auf der Massagebank im Horr-Stadion. An ein normales Training ist derzeit noch nicht zu denken, zu sehr behindert ihn seine Verletzung. Ausgelöst dürfte alles durch eine schlechte Position beim Schlafen worden sein. Dadurch sind Blockaden in der Halswirbelsäule entstanden, die anschließend die Verspannungen verursacht haben. Nun wird alles probiert, um ihn spätestens Ende der Woche wieder ins Training zurückführen zu können. Selbst am Sonntag, dem einzig freien Tag letzte Woche, war er bei Masseur Christoph Ogris privat in Behandlung. Er versucht es auf die klassische Methode, arbeitet neben den üblichen Massagen, Mobilisation und passivem Stretching auch viel mit warmen Moorpackungen. "Um die Spannung zu reduzieren", erklärt Ogris. Beim heutigen internen Testspiel gegen die U19 der Frank-Stronach-Akademie - im Bild Wallner gegen Jakubov, beide Mannschaften wurden gemixt, das Spiel endete 3:2 für "Weiß" - verletzte sich leider Wolfi Mair. Der Flügelflitzer zog sich bei einem Sprint eine Bauchmuskelzerrung zu, noch ist nicht abzuschätzen, ob er länger pausieren muss oder vielleicht schon am Freitag beim Test gegen die Amateure (15:30 Uhr, auf einem der Plätze beim Happel-Stadion) wieder dabei sein kann. News gibt es auch von David Lafata und Joachim Standfest. Beide fehlten wie Safar gegen Ried, weil sie an Grippe erkrankt waren. Während Standfest allerdings schon wieder bei Österreichs Nationalteam in Stegersbach trainiert, ist Lafata noch daheim in Budweis. Er bekam vom tschechischen Teamarzt Antibiotika verschrieben und wird morgen zum Team nach Prag reisen. Ob er auch gegen Deutschland im Kader stehen wird, ist noch offen. Gute Nachrichten gibt es auch von Markus Kiesenebner, der gestern in Döbling am Knie (Meniskus) operiert wurde. Er hat keine Schmerzen und wird morgen im Pan Vital-Institut sein Aufbauprogramm mit Lymphdrainagen, Radfahren und Kraftraining beginnen.