07.04.2007, 00:00 Uhr

NICHT NUR DIE KAMPFMANNSCHAFT, AUCH DIE AUSTRIA AMATEURE SCHWIMMEN MIT...

Nicht nur die Kampfmannschaft, auch die Austria Amateure schwimmen mit...

Nicht nur die Kampfmannschaft, auch die Austria Amateure schwimmen mit Platz zwei in der Red-Zac-Liga derzeit auf der Erfolgswelle. In Teil I des Interviews spricht Amateure-Trainer Thomas Janeschitz über die Gründe für den gelungenen Saisonstart, Verbesserungspotential und den Wechsel von Michael Madl zu Tirol. Fast ein Viertel der Red-Zac-Liga ist gespielt, die Austria Amateure stehen auf dem ausgezeichneten zweiten Platz, sind bisher noch ungeschlagen. Wie ist dein Resümee zu den bisherigen Spielen? Wir haben bisher durchwegs  positive Leistungen abgeliefert und einen sehenswerten Start hingelegt. Speziell auswärts und zuletzt auch beim 5:1-Sieg gegen die Salzburg Amateure konnten wir vor allem spielerisch wirklich überzeugen, das freut mich besonders. Worauf führst du diesen tollen Saisonbeginn zurück, auch im Hinblick auf den Fehlstart vor einem Jahr? Der Stamm der Spieler wurde gehalten und um diesen Stamm, der ja schon im Frühjahr aufzeigt hat, haben wir uns ganz gezielt verstärkt. Was sicher auch dazu kommt ist, dass wir gefestigter und vor allem viel selbstbewusster auftreten. Viele Spieler haben vergangenes Jahr auch in schwierigen Situationen wertvolle Erfahrungen gesammelt, die ihnen jetzt sehr zugute kommen. Mitgeholfen hat sicher auch, dass die fünf Burschen, die von der U20-WM in Kanada zurückgekommen sind, nahtlos wieder ins Team übernommen wurden und ihre gute Form und Euphorie auch auf die Mannschaft übertragen haben. Was mich betrifft, so habe ich nach gut einem Jahr meine Vorstellungen, auch hinsichtlich dem Team, jetzt vollständig umsetzen können. Auch, dass es die bisheriger zu strenge Altersregelung aus der Vorsaison nicht mehr gibt, erleichtert mir die Arbeit. Ingesamt sind wir aber einfach trotz unseres extrem jungen Kaders sehr gereift und es ist sicher kein Zufall, dass wir auch so weit vorne dabei sind. Wo siehst du trotz der starken Vorstellungen noch Verbesserungspotential? In ein paar Spielen sind wir in manchen Phasen zu stark unter Druck gekommen und haben zu viele Aktionen des Gegners zugelassen. Das zu vermeiden, darauf liegt bei den nächsten Spiele sicher das Hauptaugenmerk. Auch die Konzentration in der Defensivarbeit war nicht immer voll vorhanden. Beim  5:1 gegen die Salzburger Amateure haben wir uns aber, was das betrifft, schon deutlich gesteigert. Im Moment ist ja dein halber Kader in den Nachwuchs-Nationalmannschaften unterwegs, ist das ein Problem für dich? Nicht wirklich, eigentlich ist es eine Bestätigung für unsere gute Arbeit. Meistens fehlen die Spieler auch nur wenige Tage, wo bei uns in kleinerem Rahmen individueller trainiert wird. Von den sieben Burschen stoßen Grünwald, Weiss, Ramsebner und Salamon von der U19 bzw. Siebenhandl von der U20 schon wieder zum Training. Suttner und Simkovic sind für das Team  krankheits- bzw. verletzungsbedingt diesmal ausgefallen. Kuru, Okotie und Madl, der ja schon an Tirol verliehen ist, kommen noch bei der U21 zum Einsatz. Weil gerade Michael Madl und Rubin Okotie angesprochen wurden. Wie siehst du den leihweisen Wechsel von Madl zu Tirol und die Entwicklung von Okotie, die du ja beide schon jahrelang gut kennst? Im Fall von Michael Madl, der bei den Amateuren zuletzt überragend spielte, war es für mich die absolut richtige Entscheidung ihn nach Tirol gehen zu lassen. Was Madl jetzt braucht, sind Einsätze in der Bundesliga und die bekam er bei der Austria aufgrund des sehr stark besetzten Kaders einfach zu wenig. In Tirol kann er viel wertvolle Spielpraxis sammeln und dann ist er auch bei der Austria sicher wieder ein ganz heißes Thema. Okotie, den ich mittlerweile schon zehn Jahr kenne, hat sich seit dem letzten Winter enorm weiterentwickelt. Nicht nur fußballerisch, sondern auch persönlich. Bei ihm heißt es jetzt nach den ersten Spielen in der Kampfmannschaft dran bleiben und nicht nachlassen, dann ist sicher einiges möglich.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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