28.07.2007, 00:00 Uhr

MIT EINER VORBEREITUNG DER BESONDEREN ART GING ES FÜR...

Mit einer Vorbereitung der besonderen Art ging es für...

Mit einer Vorbereitung der besonderen Art ging es für Austria-Stürmer Hannes Aigner in die Derby-Woche. Erstmals seit mehr als vier Monaten war am Wochenende für zwei Tage Heimaturlaub im Tiroler Weerberg angesagt. Auch in der 2.000-Seelengemeinde nahe Schwaz spulte der „Beißer“ auf über 1.000 Höhenmetern unermüdlich sein Heimprogramm ab. Eine Tatsache, die ihn laut Konditionstrainer Gerhard Zallinger besonders auszeichnet: „Hannes holt in alle Belangen das Maximum aus sich heraus, arbeitet auch in der Freizeit wirklich hart an sich.“ Genau dieser eiserne Wille und die kämpferischen Topleistungen waren es auch, die dem  Ex-Innsbrucker in gut eineinhalb Jahren bei Violett den Respekt der Fans einbrachten. In Anlehnung an diese typisch schottischen Tugenden fällt in der Austria-Geschäftsstelle immer öfter der Name „Mac Aigner.“ General Manager Thomas Parits zu den Qualitäten seines Bravehearts, der in der Bundesliga aufgrund seiner energischen Spielweise zwar nicht gefürchtet, aber immer mehr respektiert wird:  „Hannes schont sich nicht, wirft sich voll ins Zeug und ist immer für ein Tor gut!“ Zuletzt bewies das der drahtige Angreifer vor knapp einem Monat mit dem erlösenden Ausgleich zum 2:2 im Derby gegen Rapid. „Dieses Tor war für mich enorm wichtig, auch weil es diese Saison nicht immer ganz leicht für mich war.“ Gemeint ist damit vom torgefährlichsten Austria-Stürmer der vergangenen Spielzeit (9 Treffer) vor allem, dass er zwar 15 Meisterschaftseinsätze verbuchen konnte, allerdings nur sechs davon in der Startelf. „Diese Bilanz ist sicher ausbaufähig, aber auch wenn die Saison bisher für mich eher durchwachsen verlief, gebe ich alles und der Trainer weiß das auch.“ Coach Georg Zellhofer dazu: „Hannes Aigner ist ein ganz wichtiger Mann, lässt sich nie hängen und ist vor allem ein echter Teamplayer.“ Genau darin liegt für Aigner auch ein Mitgrund für seine mit zwei Treffern bisher eher magere Torbilanz: „Wenn wir 1:0 führen, was dieses Jahr oft der Fall war, und ich als Offensivkraft ins Spiel komme, heißt es in erster Linie mannschaftsdienlich spielen, auch wenn man am liebsten drauflos stürmen würde.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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