02.04.2007, 00:00 Uhr

LEGIA WARSCHAU BLEIBT UNSER ABSOLUTER LIEBLINGSGEGNER. GEGEN DIE POLEN...

Legia Warschau bleibt unser absoluter Lieblingsgegner. Gegen die Polen...

Legia Warschau bleibt unser absoluter Lieblingsgegner. Gegen die Polen haben wir noch nie verloren, diese Serie hat sich auch im Rahmen unseres Trainingslagers in Spanien fortgesetzt. Aber es war wie immer ein knappes Spiel, diesmal siegten wir mit 1:0 nach einem Eigentor des Brasilianers Edson in der 56. Minute. Legia - unser Aufbaugegner. Im UEFA-Cup haben wir sie zweimal als Hürde für die Gruppenphase gehabt (2004 und 2006), jedesmal haben wir sie rausgekippt. Den Polen schlottern wahrscheinlich schon die Knie, wenn sie Austria Wien nur hören. So auch jetzt. Nach zwei torlosen Tests (Busan und Saturn) hat es erstmals geklingelt im Tor des Gegners. Vielleicht ist es auch an der Luftveränderung gelegen, denn wir sind heute mittag aus Marbella abgereist und mit dem Bus zwei Stunden nach Costa Ballena gefahren. Der Grund dafür ist simpel: Diese Partie gegen Legia war schon länger fixiert, die Polen wohnen in derselben Ferienanlage wie wir, gespielt wurde auf dem hoteleigenen Platz. Und auch Sevilla, von wo aus wir morgen die Heimreise mit dem Flugzeug nach Wien antreten werden, ist nicht einmal eine Stunde von hier entfernt. Die Partie selber war wieder ein guter Test von uns. Sie hatte Tempo und Rasse, unsere Defensive ließ keine einzige Torchance von Legia zu, die Offensive bemühte sich. "Ein verdienter Sieg", sagte auch General Manager Thomas Parits nach dem Schlußpfiff, "und ein reguläres Tor haben uns die spanischen Schiedsrichter auch noch aberkannt." Dabei spricht er auf eine herrliche Aktion von Joachim Standfest an, der unmittelbar vor dem 1:0 den Keeper mit einem Schupferl überlistete, der Referee wollte dieses Gustostückerl wegen Abseits aber nicht geben. Auch Trainer Georg Zellhofer zog ein zufriedenes Resümee: "Der Ball ist phasenweise schön gelaufen, das Tempo war gut. Wenn wir noch die Müdigkeit aus den Beinen bekommen und etwas ruhiger spielen, dann sind wir auf einem guten Weg." Nach den insgesamt drei Vorbereitungsspielen hat er freilich auch seine Rückschlüsse für die Meisterschaft gezogen. "Die bleiben aber noch in meinem Safe", grinst er. Austria spielte mit: Rouwelaar; Ertl (46., Metz), Tokic, Schiemer (46., Radomski), Gercaliu; Standfest (73., Mair), Kiesenebner, Blanchard (73., Netzer), Lasnik; Lafata (73., Pichlmann), Aigner (46., Walnner). Verletzt fehlten bzw. geschont wurden: Sverkos, Troyansky, Acimovic, Schicker. Der nächste und zugleich letzte Test vor dem Meisterschafts-Auftakt findet am Sonntag, um 15 Uhr, in Wr. Neudorf gegen Vasas Budapest statt. P.S.: Von der Bundesliga wurde unser Meisterschaftsspiel in Altach in Abstimmung mit Premiere und dem ORF auf Sonntag, 1. April, 15:30 Uhr, verlegt. Bereits die Spiele gegen FC Wacker Tirol (25.02.) und gegen SK Rapid (04.03.) wurden auf Sonntag verschoben.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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