13.07.2007, 00:00 Uhr

JETZT HEIßT ES BEI DER WIENER AUSTRIA VOLLE KONZENTRATION AUF...

Jetzt heißt es bei der Wiener Austria volle Konzentration auf...

Jetzt heißt es bei der Wiener Austria volle Konzentration auf das UEFA-Cup-Match gegen Panionios Athen. Die Hausaufgaben für dieses vorentscheidende Europacupspiel am kommenden Donnerstag im Ernst-Happel-Stadion (20:45 Uhr) wurden jedenfalls schon erledigt. Zwei Mal vor Ort und auch mit einigen Matchvideos wurde Panionios bis ins kleinste Detail analysiert. Das Kurzresümee von Austria-Co-Trainer Sepp Michorl, der Panionios selbst beim Spiel in Helsingborg beobachtete: „Die Griechen sind sicher nicht unschlagbar, ich schätze sie vom Niveau her ähnlich wie die Austria ein." Die Spielanlage der Mannschaft von Coach Ewald Lienen steht laut Michorl im krassen Gegensatz zum letzten UEFA-Cup-Spiel gegen Helsingborg: „Lienen ist ein Taktikfanatiker. Panionios agiert kaum mit hohen Bällen, sondern bevorzugt den kontinuierlichen Spielaufbau und hat vor allem im spielerischen Bereich seine Stärken.“ Genau deshalb gibt es für den Austria-Co vor allem ein Rezept, wie man die Athener vor Probleme stellen kann: „Mit Aggressivität und Zweikampfstärke müssen wir ihr gutes Kombinationsspiel unterbinden. Wenn die Griechen keine Zeit und keinen Raum haben, um ihr technisch gutes Spiel aufzuziehen, werden sie nervös und machen Fehler.“ Austrias-Konditionstrainer Gerhard Zallinger, der letztes Jahr selbst noch mit Panathinaikos Athen im kleinen Stadtderby gegen Panionios antrat, dazu: „Wenn ich die Videos sehe, dann ist die strenge taktische Handschrift eines Ewald Lienen schon klar zu erkennen. Gegen Panathinaikos agierten sie damals noch wesentlich unkoordinierter.“ Trotz dieser Weiterentwicklung ortet auch Griechenland-Spezialist Zallinger ähnlich wie Co-Trainer Michorl noch Schwächen: „Läuft es bei ihnen, ähnlich wie auch bei vielen anderen griechischen Teams, nicht so, wie man sich das vorstellt, dann werfen sie die guten taktischen Vorsätze schnell einmal über Bord und verfallen in ihren typischen, etwas ungeordneten Spielstil.“ Vom System her spekuliert Michorl bei den Griechen mit einer 4-4-1-1-Aufstellung. „An vorderster Front haben sie mit dem Algerier Rafik Djebbour, der in der griechischen Liga die Torschützentabelle anführt, einen wirklich gefährlichen Mann. Dahinter zieht mit dem Argentinier Dario Fernandez, ähnlich wie Milenko Acimovic bei der Austria, seine Fäden.“ Diese zwei Schlüsselspieler in der Offensive gilt es für Michorl auszuschalten. In der Abwehr ist, so der Zellhofer-Assistent, besonders das Innenverteidiger-Duo erwähnenswert: „Mit dem Ex-Gladbacher Pletsch aus Brasilien und dem 2-Meter-Hühnen Sekou Berthe aus Mali hat ihr Keeper Dario Kresic, der als ein sehr sicherer Mann gilt, zwei echte Riegel vor sich.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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