03.05.2007, 00:00 Uhr

IN SEINEN ERSTEN SIEBEN MONATEN BEIM FK AUSTRIA MAGNA KONNTE DAVID LAFATA...

In seinen ersten sieben Monaten beim FK Austria MAGNA konnte David Lafata...

In seinen ersten sieben Monaten beim FK Austria MAGNA konnte David Lafata nicht sehr oft auf sich aufmerksam machen. Zwar startete er perfekt in sein Bundesliga-Abenteuer, knallte gegen Rapid im Frühjahr gleich ein Tor, aber danach wurde es ruhig um den Tschechen. Eine Infektion hat ihn gesundheitlich und kräftemäßig im März weit zurück geworfen, bis er wieder voll der Alte war, hat es bis 1. Mai gedauert. Erst im Cupfinale war er wieder erfolgreich, traf gegen Mattersburg zum 1:1- Ausgleich und hat damit großen Anteil, dass wir heuer den Sprung in den UEFA-Cup geschafft haben. Dort wartet am Donnerstag sein Ex-Klub FK Jablonec (Horr-Stadion, 20:30 Uhr). Für David ein Traumlos, ob es das auch für die Austria sein wird? "Wenn wir eine gute Leistung bringen, dann glaube ich schon, dass wir sehr gute Chancen für den Aufstieg haben", sagt der Angreifer, der am Donnerstag erstmals seit der 2. Runde gegen den LASK wieder im Kader stehen könnte. Gegen den Aufsteiger zog er sich eine Verletzung der Rückenmuskulatur zu, nach vierwöchiger Pause steht er unmittelbar vor dem Comeback.  Seine letzten News aus Jablonec, wohin er noch immer Kontakt hat: "Sie hoffen auf ein Auswärtstor und wollen gegen uns mit einem guten Resultat ihre kleine Krise abschütteln." Für ihn sind Fukal und Baranek die wichtigsten Spieler, beide kickten in Deutschland sowie im tschechischen Nationalteam. "Sie sind die Leithammeln, Baranek ist auch Kapitän." Trainer Georg Zellhofer, dem wir im Namen der Austria-Familie unser aufrichtiges Beileid ausdrücken möchten, da sein Vater am Wochenende verstorben ist, beobachtete Jablonec am Sonntag beim 0:1 in Teplice. Wie auch Lafata, sieht er ihre großen Stärken bei Standards, weil sie einige große und kopfballstarke Spieler in ihren Reihen haben. Lafata weiter: "Sie haben Respekt, sind zugleich aber auch zufrieden mit dem Los, denn sie fürchteten schon einen Gegner aus Kasachstan oder Russland. Das wäre auch von den Reisestrapazen viel unangenehmer gewesen." So zittern sie nur vor uns, vor allem, weil ihr Trainer am Freitag auch beim 6:1 über Wacker Innsbruck im Stadion gesessen ist. Ob er das "Horr" danach kreidebleich verlassen hat, wurde nicht überliefert... Karteninfos und andere Details zum UEFA-Cup-Spiel gegen Jablonec  Das ist Jablonec

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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