01.11.2007, 00:00 Uhr

IN DER ERSTEN FRÜHJAHRSRUNDE ENDETE DAS SPIEL ZWISCHEN DER WIENER...

In der ersten Frühjahrsrunde endete das Spiel zwischen der Wiener...

In der ersten Frühjahrsrunde endete das Spiel zwischen der Wiener Austria und Altach 1:1-Unentschieden. Die Vorarlberger gingen in der ersten Hälfte wie aus dem Nichts durch US-Boy Jonathan Jaqua in Führung, die Violetten trafen nach der Pause durch Hannes Aigner zum hoch verdienten Ausgleich. Aufgrund etlicher hochkarätiger Chancen (15 Eckbälle und rund 30 Torschüsse auf Seiten der Austria) wäre an diesem Abend aber mehr möglich gewesen. Die Veilchen starteten gegen Altach wie sie sich das vorgenommen hatten. Bissig, aggressiv und mit viel Zug zum Tor. Und dieser Offensivdrang wäre nach gerade einmal 30 Sekunden schon fast belohnt worden. Altach-Tormann Mario Krassnitzer ließ einen Lafata-Schuss abprallen, aber Florian Metz vergab aus guter Position. In dieser Gangart ging es weiter: Nach neun Minuten legte David Lafata ideal für Milenko Acimovic ab, der aber alleinstehend vom Elfmeter-Punkt verzog. Zwei Top-Chancen also schon in den ersten 10  Minuten. Dann allerdings der Schock: Nach einer Hutewelker-Corner stieg Altach-Neuerwerbung Jonathan Jaqua im Strafraum ideal hoch und traf per Kopf zum 1:0 für die Gäste (21.). Ein Treffer komplett gegen den Spielverlauf! Die Veilchen steckten aber in der Folge nicht auf: Lafata kam nach einem Acimovic-Schuss um Zentimeter nicht an den Abpraller (25.), Standfest legte fünf Minuten später von rechts ideal für Kuljic auf, doch auch hier war mit Orman in letzter Sekunde noch ein Vorarlberger zur Stelle. Die beste Ausgleichschance vor der Pause hatte schließlich Florian Metz, dessen sehr guter Kopfball von Manfred Pamminger hinter dem schon geschlagenen Krassnitzer gerade noch von der Linie gekratzt wurde. Knapp vor Ende ersten Hälfte war es Pablo Chinchilla der für die Violetten beinahe noch dem Ausgleich zum 1:1 erzielt hätte, als er eine Flanke bei einem Klärungsversuch beinahe im eigenen Tor versenkt hätte. Auch in der zweiten Hälfte ging das Offensivspektakel der Austria weiter. Fast direkt nach Wiederanpfiff war es Sanel Kuljic, der eine Idealvorlage von Mair alleine vor Krassnitzer am Tor vorbei schob. Trainer Georg Zellhofer reagierte, brachte Hannes Aigner und Rubin Okotie für Sanel Kuljic und David Lafata und bewies dabei ein Goldhändchen, denn mit der ersten Aktion sorgte das neu eingewechselte Sturmduo für den längst fälligen Ausgleich. Okotie ließ Chinchilla mit einem Traumhaken an der Cornerfahne aussteigen, flankte ideal vor das Tor zu Hannes Aigner, der den Ball per Kopf zum vielumjubelten Ausgleich versenkte. Nur Minuten später verhinderte dann Aluminium die Führung der Austria. Spielmacher Milenko Acimovic fasste sich aus 20 Metern ein Herz, doch sein Gewaltschuss prallte von der linken Stange ab. Auch danach berannte die Austria das Tor der Gäste förmlich, der Ball wollte aber nicht mehr ins Tor der Altacher. Allein in der Nachspielzeit wurden vier Matchbälle vergeben. Ein Standfest-Drop-Kick (91.) wurde unglücklich abgefälscht, ein guter Okotie-Kopfball (92.) saß nicht und auch Wolfgang Mair hatte gleich bei zwei Möglichkeiten kein Glück. Zuerst konnte Krassnitzer seinen tollen Schuss mit Mühe klären (93.) anschließend verfehlte ein Außenristschuss, des Flankenflitzers nur knapp das Tor. Viel Pech also für die Wiener Austria im ersten Heimspiel, das aber vor allem aufgrund der vielen heraus gespielten Chancen viel Hoffnung für die nächsten Runden gibt! Aufstellung FK Austria MAGNA: Safar – Standfest, Ertl, Bak, Gercaliu – Mair, Metz (69. Lasnik), Blanchard, Acimovic – Kuljic (61. Aigner), Lafata (67. Okotie). Tore Aigner (69.) bzw. Jaqua (21.) Gelbe Karten Lasnik bzw. Orman und Mayer Interviews vom Spiel gibt es hier

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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