03.11.2007, 00:00 Uhr

IM ZWEITEN TEIL DER VORSCHAU SPRICHT JOCELYN BLANCHARD ÜBER SEINE...

Im zweiten Teil der Vorschau spricht Jocelyn Blanchard über seine...

Im zweiten Teil der Vorschau spricht Jocelyn Blanchard über seine besonderen Aufgaben als Kapitän, lobt seinen potentiellen Nachfolger Florian Metz und freut sich über einen Richtungswechsel bei der Wiener Austria. Für einen guten Saisonstart muss Blanchard auch wieder seine Rolle als Kapitän ausfüllen, was mitunter eine schwierige Aufgabe ist, wie er ausführlich berichtet: „Ich muss zum richtige Moment laut werden und Alarm am Platz schlagen, wenn etwas nicht passt. Nicht zu früh, um keinen zu beleidigen und nicht zu spät, wenn alles schon vorbei und verloren ist. Der richtige Moment ist entscheidend und ich glaube ein gutes Gefühl zu haben, wann der richtige Zeitpunkt ist.“ Einer, der für ihn, abgesehen von Routiniers wie Jacek Bak oder Milenko Acimovic, immer mehr Leaderqualitäten beweist und im Titelkampf eine wichtige Rolle spielen könnte, ist Mittelfeldkollege Florian Metz: „Florian hat im Herbst viel gelernt und enorme Fortschritte gemacht und ich hoffe, es geht bei ihm so weiter. Die Konkurrenz mit mir, Saryiar, Acimovic und Radomski ist sicher groß, aber er hat den richtigen Charakter und die Einstellung, das nötige Talent und schön langsam auch die Stellung innerhalb der Mannschaft, um auch auf dieser schwierigen, sehr verantwortungsvollen Position seinen Mann zu stehen. Entweder er trägt den Rucksack mit dieser schweren Last jetzt schon locker oder dann in Zukunft – es ist nur eine Frage der Zeit. Metzi ist erwachsen geworden, ihm gehört die Zukunft – er wird, wenn man so will, der nächste Blanchard. Gut für ihn ist auch, dass sich die Fans mit ihm gut identifizieren können, weil er schon sehr lange bei der Austria ist.“ Die Chefrolle der Gegenwart gehört aber noch dem Kapitän, der sich besonders auf die Rückkehr zweier alter Bekannter freut. „Arek Radomski und Stepan Vachousek sind für mich, auch wenn diese Floskel schon oft gefallen ist, wie zwei Neuverpflichtungen. In Wirklichkeit sogar noch viel mehr, denn wir kennen sie alle, sie kennen das Team und genau deshalb ist ihr Comeback doppelt wichtig. Im Finish könnten sie den Ausschlag zu unseren Gunsten geben.“ Seine Begründung: „Für einen Titelkampf brauchen wir die Routiniers. Spielt in entscheidenden Phasen ein ausgefuchster Mann wie Arek oder Stepan neben mir, werde ich entlastet und kann noch besser Akzente setzen.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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