31.07.2007, 00:00 Uhr

IM INTERVIEW MIT WWW.FK-AUSTRIA.AT SPRICHT EIGENBAUSPIELER FLORIAN METZ...

Im Interview mit www.fk-austria.at spricht Eigenbauspieler Florian Metz...

Im Interview mit www.fk-austria.at spricht Eigenbauspieler Florian Metz über den endgültigen Durchbruch in der Kampfmannschaft, seine besondere Derby-Motivation, ein mögliches Meisterstück und seine Chancen auf das Nationalteam. Florian, mit bisher elf Meisterschaftseinsätzen, trotz einer vierwöchigen Verletzungspause, steuerst du klar auf dein bestes Jahr bei der Wiener Austria zu. Hast du deiner Meinung nach jetzt wirklich den  Durchbruch geschafft? Es sieht sehr gut aus. In den ersten fünf Spielen war ich in der Startelf und auch nach meinem Verletzungscomeback habe ich gleich vier Mal vom Start weg gespielt. Mit etwas Glück könnte es wirklich meine Saison werden. Im Nachhinein gesehen war es also für dich ein echter Glücksfall, dass aus dem leihweisen Wechsel zu Ried in letzter Sekunde doch nicht wurde? Auf alle Fälle! Ich wollte unbedingt viel Matchpraxis sammeln und dass mir das jetzt bei der Austria gelingt, ist natürlich umso schöner. Um ganz ehrlich zu sein, ich habe gar nicht damit gerechnet, dass es so gut laufen würde. Aber ich habe auch hart darauf hingearbeitet, also ist es sicher nicht unverdient. Worauf führst du zurück, dass du jetzt immer öfter zur ersten Garnitur gehörst? So etwas ist schwer zu erklären, weil hier viele Dinge mitspielen. Von mir aus kann ich nur sagen, dass ich mich im Vergleich zu früher in vielen Bereichen stark verbessert habe. Vor allem körperlich und was Kraft und Ausdauer angeht, bin ich sicher eine Klasse stärker geworden. Zu meinen Anfangszeiten in der Kampfmannschaft war es hart, mit Vollgas über 90 Minuten zu gehen, aber das ist jetzt kein Problem mehr. Auch was mein Zweikampfverhalten angeht, bin ich sicher nicht mit dem Florian Metz von vor drei Jahren zu vergleichen. Wenn ich jetzt meine Konstanz, die mir manchmal noch etwas fehlt, verbessere, bin ich sicher auf einem guten Weg. Hast du dich auch bezüglich deiner Position wirklich gefunden? Meine Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld hatte ich immer. Schon in meinen Akademiezeiten bin ich fast immer dort zum Einsatz gekommen. In der Kampfmannschaft bin ich anfangs aber eher defensiv eingesetzt worden, was aber auch kein Problem war. Mein erstes Spiel für die Austria, ausgerechnet im Wiener Derby und dann gleich von Beginn an, war noch in der Verteidigung rechts außen. Mittlerweile komme ich aber eigentlich fast nur mehr zentral zum Zug. Das ist auch eine Frage der Verantwortung, weil auf den Außenbahnen ist es, im Gegensatz zum Zentrum, nicht ganz so schlimm, wenn du einen Fehler begehst. Es freut mich jedenfalls, dass ich nun auch auf für diese schwierigere Position immer öfter das Vertrauen bekomme. Weil du gerade dein Debüt beim Wiener Derby ansprichst. Nächste Woche steht wieder das prestigeträchtige Duell mit Rapid auf dem Programm. Was verbindest du mit diesem Wiener Derby? Sicher ist es eine schöne Erinnerung, wenn ich an damals (Bild unten, Anm.) zurückdenke, aber darum kann ich mir heute nichts mehr kaufen. Wir haben nächsten Sonntag die große Chance, Rapid sechs Punkte hinter uns zu lassen. Wir spielen vor eigenem Publikum, also wollen wir erst recht unbedingt drei Punkte holen. Eine Extramotivation ist für mich noch jedes Mal, dass ich mir den Häckel ersparen möchte, falls wir verlieren. Du wirst dann oft von Leuten auf der Straße angesprochen und noch schlimmer ist es bei deinen ganzen Freunden. Deshalb gibt es für uns im nächsten Spiel nur eines – unbedingt gewinnen!

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 36 81
2. FK Austria Wien 36 63
3. SK Puntigamer Sturm Graz 36 60
4. CASHPOINT SCR Altach 36 53
5. SK Rapid Wien 36 46
6. FC Flyeralarm Admira 36 46
7. SV Mattersburg 36 43
8. RZ Pellets WAC 36 42
9. SKN St. Pölten 36 37
10. SV Guntamatic Ried 36 35
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