07.10.2007, 00:00 Uhr

GUT ACHT MONATE IST MANFRED SCHMID, DER NOCH HEUTE EINER DER ABSOLUTEN...

Gut acht Monate ist Manfred Schmid, der noch heute einer der absoluten...

Gut acht Monate ist Manfred Schmid, der noch heute einer der absoluten Lieblinge der Austria Fan-Gemeinde ist, nun schon Co-Trainer bei den Austria Amateuren. Als Feuerwehrmann stieß er vergangenen Winter zu den Jungveilchen, um mit seiner Erfahrung mitzuhelfen, nach einem schwierigen Herbst noch den Klassenerhalt in der Red-Zac-Liga zu sichern. Seitdem mauserte er sich schnell zu einem der wichtigsten Puzzlesteine in der Erfolgsgeschichte der Austria Amateure. „Nach vier Jahren als Einser-Trainer in der Akademie war dieser Schritt in die zweite Reihe im ersten Moment sicher kein einfacher“, erinnert sich Schmid. Dass ihm mit Coach Thomas Janeschitz ein alter Bekannter aus Akademiezeiten und ein echter Team-Player vorgesetzt war, erleichterte „Schmidl“ den Einstieg aber enorm: „Thomas Janeschitz gab mir von Anfang an die Möglichkeit, auch meine eigenen Ideen und Philosophien voll einzubringen. Geholfen hat sicher auch, dass wir in vielen Bereichen ähnlicher Ansicht sind.“ Vom Typ her ist das Trainerduo der Amateure dennoch grundverschieden. „Tommy ist der Ruhigere, ich eindeutig der Emotionale. Genau deshalb ergänzen wir uns aber auch gut“, so der Erzviolette. Der erste Eindruck eines besonnenen Schmids in seinen aktiven Zeiten als Spieler täuscht also. „Ich weiß, ich werde oft so eingeschätzt, aber das liegt nur daran, dass ich solche Dinge nie in die Öffentlichkeit getragen habe. Ich kann und konnte aber schon immer verdammt laut und unangenehm werden, wenn mir etwas nicht passt.“ Was Schmid wie nichts anderes bei seinen Schützlingen in Rage bringt, ist mangelnde Einstellung. „Wenn ein talentierter Spieler nicht bereit ist, alles zu geben, nicht an seine Grenzen geht, werde ich schnell stinksauer. Ich habe mir immer alles abverlangt und gehe mit keinem härter um als damals mit mir selbst als Spieler.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 17 45
2. LASK 17 31
3. SKN St. Pölten 17 29
4. RZ Pellets WAC 17 26
5. FK Austria Wien 17 24
6. SK Puntigamer Sturm Graz 17 23
7. TSV Prolactal Hartberg 17 23
8. SK Rapid Wien 17 20
9. SV Mattersburg 17 19
10. FC Wacker Innsbruck 17 16
11. CASHPOINT SCR Altach 17 11
12. FC Flyeralarm Admira 17 11
» zur Gesamttabelle