31.03.2007, 00:00 Uhr

FÜR DAVID LAFATA, DER IN DER WINTERPAUSE VON JABLONEC ZUR WIENER...

Für David Lafata, der in der Winterpause von Jablonec zur Wiener...

Für David Lafata, der in der Winterpause von Jablonec zur Wiener Austria kam, erfüllte sich vergangenen Freitag ein kleiner Traum. Erstmals durfte er im Testspiel gegen Saturn Moskau das gestreifte Trikot der Violetten tragen. Mit einem Tor hat es zwar noch nicht geklappt, aber er hat sich viel vorgenommen für die Zukunft. Und er hat Blut geleckt, wie er uns im Interview mit www.fk-austria.at schildert. David, du bist direkt vom Nationalteam zu uns nach Marbella ins Trainingslager gekommen - wie ist es dir in den ersten Tagen ergangen? Ich fühle mich sehr wohl, aber natürlich kenne ich noch nicht alle Spieler mit ihrem vollen Namen. Und, was mich besonders stört, ist, dass ich noch nicht die Sprache so beherrsche. Ich hatte zwar in der Schule etwas Deutsch-Unterricht, aber das ist schon lange her. Ich verspreche allerdings, dass so schnell wie möglich nachzuholen und einen Sprachkurs zu belegen. Mit Vaclav Sverkos bist du in Spanien in einem Zimmer, ihn kennst du auch vom U21-Nationalteam. Hast du auch mit Landsmann Stepan Vachousek schon einmal zusammen gespielt? Nein, ich habe nur gegen Stepan gespielt, als er noch bei Slavia Prag war. Ich war damals übrigens noch nicht bei Jablonec, sondern in Budweis. Stepan ist ein großartiger Fußballer. Hast du außer der Tschechen-Connection noch jemanden aus unserem Kader gekannt? Vom Namen her schon, Austria hat viele gute Spieler, ich freue mich schon auf meine Zeit hier und kann es kaum erwarten, dass es losgeht. Verspürst du schon einen Druck, du bist ja nicht der einzige Stürmer? Konkurrenz ist normal, das ist wie überall. Ich bin aber noch sehr locker, mache mir gar keinen Streß deswegen. Wie sieht es mit der Unterstützung innerhalb der Mannschaft aus, hast du schon Freundschaften geschlossen? Ich muss sagen, dass ich sofort ein sehr gutes Gefühl hatte, als ich vorigen Donnerstag angekommen bin. Meine Mitspieler sind gleich auf mich zugegangen und alle waren sehr freundlich. Klarerweise komme ich mit Sverki sehr gut aus, aber auch Hannes Aigner war im Trainingslager des öfteren bei uns im Zimmer und versucht mir zu helfen, wo es geht. Wenn ich die Sprache einmal kann, wird alles viel einfacher sein. Du warst schon einmal im Ausland, hast ein halbes Jahr bei Skoda Xanthi gespielt... Aber leider nicht sehr oft. Ich habe in dieser Zeit nur ein Drittel aller Partien absolviert und bin auf den unterschiedlichsten Positionen eingesetzt worden. Mal hat mich der Trainer als Verteidiger gebracht, dann wieder im Mittelfeld, aber fast nie als Stürmer. Es war eine eigenartige Zeit, ich habe mich dort nie richtig wohl gefühlt, bin mit dem Leben und der Mentalität der Griechen nicht zurecht gekommen. Dieses Kapitel ist für mich abgeschlossen. Wird in Österreich eigentlich anders trainiert als in Jablonec? Ich bin noch nicht sehr lange hier, aber im Grunde ist es überall ziemlich ähnlich, Klar, jeder Trainer hat seine eigenen Methoden, aber bis jetzt ist mir noch kein großer Unterschied aufgefallen. Was hat man in deiner Heimat zum Wechsel zur Austria gesagt? Ich habe viele SMS von Freunden bekommen, die mir gratuliert haben. Die Austria ist einer der besten Vereine in Österreich und es ist in jedem Fall ein großer Schritt für mich nach vorne. Normalerweise spielt man auch jedes Jahr ín einem internationalen Bewerb - ich bin überzeugt, dass es für meine Karriere ein Meilenstein werden wird. Was dürfen sich die Austria-Fans von dir erwarten? Ich hoffe, dass ich mit meinen Leistungen, Toren und Vorlagen helfen kann, damit wir in der Tabelle noch weit nach vorne kommen. Ich werde mich dafür voll ins Zeug legen.  

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
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