19.11.2007, 00:00 Uhr

FÜR DAS FUßBALL-EINMALEINS MUSS MAN KEIN GROßES...

Für das Fußball-Einmaleins muss man kein großes...

Für das Fußball-Einmaleins muss man kein großes Mathematik-Genie sein. Als Klub muss man gut aussehen, schlank und sexy dastehen, um auch für Sponsoren attraktiv zu sein. Der FK Austria MAGNA hat den Speck-weg-Prozess schon vor eineinhalb Jahren gestartet und ausgezeichenete Strukturen für die Zukunft geschaffen. Es gibt nichts zu bekriteln und hinter den Kulissen wird deswegen auch in aller Ruhe die letzte Phase der Vorbereitung auf die Frühjahrs-Meisterschaft eingeläutet. Die Transferzeit endet morgen um Mitternacht, neue Spieler wird die Austria aber keinen mehr präsentieren. "Stimmt nicht", wirft General Manager Thomas Parits ein, "wir bekommen Radomski und Vachousek zurück, mehr Qualität hätte ich auch nicht verpflichten können." Die Comebacks der beiden wird durch den gestiegenen Konkurrenzkampf die Leistung jedes einzelnen steigern, ab sofort tickt die Uhr für die Plätze unter den ersten Elf. "Ich erwarte, dass sich in den restlichen drei Spielen die Mannschaft für das Frühjahr herauskristallisiert", sagt Parits.   Trainer Georg Zellhofer, der in der Nacht mit dem Team aus Marbella zurückgekehrt ist, zieht ein positives Fazit vom Trainingslager: "Wir hatten optimale Bedingungen, die Mannschaft konnte sich auf das Wesentliche, nämlich auf die Trainingsarbeit, konzentrieren. Ich glaube, dass wir sehr gut und sehr intensiv gearbeitet haben." Nicht überbewerten will er die letzten Testspielergebnisse (drei Niederlagen, ein Remis): "Die Ansätze waren in jeder Partie da, aber mit Konzentrationsfehlern haben wir uns um bessere Resultate gebracht. Ausreden wie Müdigkeit lasse ich nur bedingt gelten, denn die anderen Mannschaften waren auch müde. Fakt ist nun einmal, dass gute Ergebnisse auch das Vertrauen stärken, das müssen wir jetzt finden." In den kommenden drei Partien wird Zellhofer auch nicht mehr so viel wechseln, nun will er seine Stammfoamtion finden. "Die Zeit läuft." Noch wichtiger als gute Resultate in den verbleibenden Tests ist das demnächst stattfindende Gespräch zwischen Frank Stronach und Austria-Präsident Wolfgang Katzian, in dem es über eine weitere mögliche Zusammenarbeit gehen wird. General Manager Thomas Parits über seine Erwartungen diesbezüglich: "Frank Stronach war sehr erfreut, als Wolfgang vor einem Jahr von der Generalversammlung zum Präsident bestellt wurde. Die beiden kennen sich sehr gut und schätzen einander in einem hohen Maß. Da die Chemie zwischen ihnen stimmt, gehe ich davon aus, dass ihr Gespräch ein positives Ergebnis bringen wird." Mit großem Tatendrang bereiten sich auch unsere Amateure auf das Frühjahr vor. Bis morgen ist das Team von Thomas Janeschitz noch bei Aktivtagen am Katschberg, danach geht es weiter mit dem Programm im Happel-Stadion. Da dort ab März aber wichtige Arbeiten hinsichtlich der EURO stattfinden, musste man rasch eine Ausweichmöglichkeit finden. KR Kurt Ehrenberger, der Präsident vom Wiener Fußball Verband, ist sofort eingesprungen und sicherte zu, dass die Amas auf die Anlage des WFV ausweichen können. "Eine große Geste", dankt Parits.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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