30.10.2007, 00:00 Uhr

FAST GENAU NEUN MONATE IST ES HER, DASS NATIONALTEAMSPIELER YÜKSEL...

Fast genau neun Monate ist es her, dass Nationalteamspieler Yüksel...

Fast genau neun Monate ist es her, dass Nationalteamspieler Yüksel Sariyar im Frühling 2007 bei der Wiener Austria einen Zweijahresvertrag unterschrieb und damit einen Kreis schloss, der ihn lange beschäftigt hatte: „Es war schon eine enorme Genugtuung, dass ich schlussendlich zu  meinem Stammverein zurückkehren konnte, wo ich als Siebenjähriger meine Fußballkarriere begonnen habe“, so der gebürtige Wiener über sein Comeback bei den Violetten. Bei seinem Abschied vor knapp zehn Jahren hatte es der damalige Prater SV-Spieler (Meister und Aufsteiger in die Ostliga) mit der Kampfmannschaft unter Coach Wolfgang Frank zwar auf etliche Trainingseinheiten mit der Ersten gebracht, auf sein Pflichtspieldebüt für die Veilchen musste Sariyar aber dann doch bis zum 11. Juli 2007 warten. „Sicher war es für mich etwas Besonderes, als ich zum Saisonauftakt in Graz mein Debüt gab, aber so wirklich realisiert habe ich alles erst beim ersten Heimspiel im Horr-Stadion gegen meinen Ex-Klub LASK. Ich hatte einfach noch eine Rechung offen mit mir selber und genau deshalb bin ich sehr glücklich, dass es doch noch so gekommen ist.“ Und die Herbstbilanz von Sariyar kann sich durchaus sehen lassen: 17 Meisterschaftseinsätze und 7 Spiele im UEFA-Cup zeugen davon, dass er über weite Strecken der Saison bisher ein Stammleibchen im Team von Georg Zellhofer hatte. Es wären sogar noch einige Spiele mehr gewesen, wenn Austrias Nummer 26 nicht eine Zwei-Spiele-Sperre wegen einer roten Karte in Kärnten hätte absitzen müssen.  Zum bösen Buben oder Raubein will sich Sariyar trotzdem nicht abstempeln lassen: „Ich bin ein aggressiver Spieler, das liegt in meinem Naturell. Ich schone weder mich noch Gegner, aber das heißt noch lange nicht, dass ich unfair spiele. Sicher kann im Eifer des Gefechts einmal der Fuß zwischen dem Ball und mir stehen, aber das passiert dem besten Abwehrspieler genauso. Dazu kommt noch, dass gerade im zentralen Mittelfeld taktische Fouls oft notwendig sind, um Angriffe des Gegners schon im Aufbau zu unterbinden." Als kleines Problem stellten sich bei Sariyar ab Anfang Oktober Adduktorenprobleme ein, die sich bis weit in die Wintervorbereitung zogen. Während des Lauftrainingslagers in Laa an der Thaya verschlimmerten sich diese Beschwerden wegen des harten Untergrunds, sodass er lange Zeit nur Schonprogramm fahren konnte. In den letzten Wochen der Vorbereitung schlug die Therapie allerdings sehr gut an und der Offensivallrounder konnte sehr schnell wieder voll ins Mannschaftraining integriert werden.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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