25.12.2007, 00:00 Uhr

ES WAR IN DER 23. MINUTE, BEIM 1:0-SIEG IM ERSTEN SAISONDUELL MIT DEN...

Es war in der 23. Minute, beim 1:0-Sieg im ersten Saisonduell mit den...

Es war in der 23. Minute, beim 1:0-Sieg im ersten Saisonduell mit den Burgenländern, als Flankenflitzer Andreas Lasnik per Freistoß zuletzt in der Meisterschaft traf. Sein 30-Meter-Standard fand damals mit viel Effet an Mattersburg-Tormann Franz Almer vorbei den Weg ins Tor, auch weil Abwehr-Youngster Fränky Schiemer den SVM-Keeper erfolgreich irritiert hatte. Und der Spezialist für den ruhenden Ball hat auch für das Match diesen Freitag im Mattersburger Pappelstadion (19:30 Uhr) wieder einiges vor: „Gegen Sturm Graz habe ich den Ball schon an die Querlatte geknallt und ich hoffe, dass er jetzt endlich auch wieder im Netz zappeln wird und meine Torsperre fällt“, so Lasnik.Der Zeitpunkt erscheint günstig, denn zuletzt kämpfte sich der gebürtige Voitsberger mit einer stark ansteigenden Formkurve wieder zurück in die Startelf und konnte, vor allem gegen Sturm Graz, auch kämpferisch überzeugen. In diesem Bereich hat Lasnik in den vergangenen eineinhalb Jahren besonders an sich gearbeitet: „Ich habe sehr viel in mein Krafttraining investiert und auf Dauer werde ich von dieser Robustheit sicher profitieren.“ Daran glaubt auch Konditionstrainer Gerhard Zallinger: „Er hat, was seine Physis angeht, massiv zugelegt und ist nicht mehr mit jenem Andi Lasnik von vor einem Jahr zu vergleichen.“ Der Top-Techniker hat nach seinem Hänger, den er vor allem auf langwierige Adduktorenprobleme zurückführt,  auch sonst wieder Oberwasser: „Es war in den vergangenen Monaten sicher nicht immer leicht für mich, aber man hat gesehen, wenn ich die Chance bekomme, haue ich mich voll ins Zeug und setze auch Akzente.“ Schiedsrichter Bernhard Brugger, auf den nach dem vergangenen, emotionsgeladenen Duell mit Mattersburg im Horrstadion (2:2) sicher einiges an Arbeit zukommen wird, ist ein weiteres gutes Omen für die Zellhofer-Truppe. Er leitete bereits beim besagten ersten 1:0-Erfolg in Mattersburg das Spiel. Was die Personalsituation für das letzte Spiel der Herbstsaison betrifft, wird die Austria weiter auf das verletzte Trio Szabolcs Safar, Ronald Gercaliu und Sanel Kuljic verzichten müssen. Dazu kommt noch Hannes Aigner, der nach seiner fünften gelben Karte pausiert. Fraglich sind Fränky Schiemer, Jacek Bak und Yüksel Sariyar, die alle angeschlagen sind. Über ihren möglichen Einsatz wird erst am Matchtag entschieden. Nach seiner Sperre wieder zurück, ist Spielmacher Milenko Acimovic, was laut Lasnik ein weiterer Vorteil für die Violetten ist: „Mit Milenko und mir sind wir, nicht nur was die Standardsituationen angeht, noch schwerer auszurechnen.“ Die Voraussetzungen für einen versöhnlichen Saisonausklang sind also da. Darauf hofft auch Andi Lasnik: „Wir sind es unseren Fans, die gerade auch in Mattersburg wieder zahlreich dabei sein werden, schuldig, noch einmal alles zu geben und uns wenn irgendwie möglich mit einem Sieg in die Saisonpause zu verabschieden. Ebenfalls in guter Erinnerung: Beim 1:0-Sieg in Mattersburg im August, übrigens die einzige Heimniederlage der Burgenländer bisher, eroberte die Austria nach 15 Monaten wieder Platz eins. Die Tabellenführung ist auch diesmal das klare Ziel der Veilchen, die mit drei Punkten (Sturm Graz empfängt am Samstag im Schlager der Runde Red Bull Salzburg) sogar noch voll im Rennen um die Winterkrone wären.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 12 28
2. FC Red Bull Salzburg 12 25
3. SK Rapid Wien 12 22
4. FK Austria Wien 12 18
5. FC Flyeralarm Admira 12 18
6. LASK 12 16
7. CASHPOINT SCR Altach 12 16
8. RZ Pellets WAC 12 12
9. SV Mattersburg 12 7
10. SKN St. Pölten 12 2
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