01.04.2007, 00:00 Uhr

ES WAR DIE WINTERPAUSE DER SAISON 2002 / 2003 UND DEN AUSTRIA AMATEUREN...

Es war die Winterpause der Saison 2002 / 2003 und den Austria Amateuren...

Es war die Winterpause der Saison 2002 / 2003 und den Austria Amateuren standen schwierige Zeiten ins Haus. Wenig trennte zur Saisonpause von den Abstiegsplätzen, viele Teams lagen knapp beisammen, eine haarige Situation für die Jungveilchen. Zur bereits etwas entmutigten Truppe stieß damals, kurz vor Beginn der Rückrunde, ein gewisser Manfred Schmid… Von Elan und Einsatz des unermüdlichen violetten Urgesteins angetrieben, kehrten die „Amas“ bis zum Saisonende dem Tabellenende deutlich den Rücken. Nun steht die Rückrunde der Saison 2006 / 2007 an und Manfred Schmid, von Fans und Kollegen liebevoll „Schmidl“ gerufen, möchte erneut mithelfen, möchte es auch heuer "richten“. Er steht seit dem Jahreswechsel Coach Thomas Janeschitz als Co-Trainer beim „Projekt Klassenerhalt“ zur Seite. „Es gibt da zum Beispiel Klassenfotos, auf denen grinst ein frecher Bub neben der Lehrerin aus einem Austria-Trikot“, lacht der bald 36-jährige, angesprochen auf seine violetten Kindheits-Erinnerungen. „Für mich war die Austria immer der Verein, für den ich unbedingt spielen wollte", erzählt er weiter, und es klingt richtig ehrlich. Es ist diese Ehrlichkeit, diese Geradlinigkeit in Wesen und Spiel, mit denen der Mittelfeldmotor als Aktiver die Herzen der Austria-Fans im Sturm eroberte. Alles in allem jene Qualitäten, die neben Kämpferherz und Motivation die Jungveilchen wieder zum blühen bringen sollen. „Was hat irgendjemand davon, wenn ich einen jungen Spieler vertröste, ihm nicht neben seinen Stärken auch klar sage, dass er da oder dort Schwächen hat, an denen er arbeiten muss. Nach einer gewissen Zeit kommt jeder drauf, was falsch gelaufen ist. Dann zu merken, man wurde belogen oder nicht ernst genommen, das ist bitter. So etwas kann ich auch überhaupt nicht leiden.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 10 30
2. SKN St. Pölten 10 21
3. LASK 10 20
4. FK Austria Wien 10 16
5. RZ Pellets WAC 10 14
6. SK Puntigamer Sturm Graz 10 13
7. SK Rapid Wien 10 12
8. SV Mattersburg 10 10
9. TSV Prolactal Hartberg 10 9
10. FC Wacker Innsbruck 10 9
11. CASHPOINT SCR Altach 10 8
12. FC Flyeralarm Admira 10 8
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