10.12.2007, 00:00 Uhr

ES IST EIGENTLICH SO WIE IMMER, WENN SICH DIE MANNSCHAFT IN EINEM...

Es ist eigentlich so wie immer, wenn sich die Mannschaft in einem...

Es ist eigentlich so wie immer, wenn sich die Mannschaft in einem Trainingslager auf das Frühjahr vorbereitet. Unter der Regie des Trainergespanns bolzen die Spieler ihre Konditionseinheiten runter und legen damit den Grundstein für eine hoffentlich erfolgreiche zweite Saisonhälfte. Ganz vorne mit dabei bei den schweißtreibenden Übungen ist wie immer Hannes Aigner, der sich für die kommneden Monate viel vorgenommen hat. Mit einem etwas dicken Hals ist der Tiroler am Montag zum ersten Training der Mannschaft gekommen. Im wohlverdienten Weihnachtsurlaub las er in den Medien, dass man bei der Austria nicht mehr mit ihm planen soll, mit ihm hat seitens der Klubführung allerdings niemand gesprochen. Das wurmte ihn natürlich, allerdings konnte beim Klub keiner etwas für diese Zeitungsente. Den dienstägigen Besuch von General Manager Thomas Parits nützte Aigner gleich, um den Chef der sportlichen Spitze selber zu fragen, was an diesem Gerücht dran sei. "Nichts natürlich", sagte Parits sofort, "wir wollen dich nicht abgeben". Das beruhigte den 26jährigen. "Ich habe mich über diese Meldung auch sehr gewundert, denn normalerweise ist es nicht die Art der Austria, so mit einem Spieler umzugehen. Damit ist die Sache für mich auch schon wieder erledigt. Ich wollte nur Klarheit haben", so Aigner nach dem 60-Sekunden-Talk mit dem General. Mit dem für ihn typischen Elan ist er ansonsten in diese Vorbereitung gestartet, zumeist ist er ganz vorne bei den Laufeinheiten zu finden. Und das, obwohl er im Herbst seinen Platz in der Anfangsformation als Stumtank an Sanel Kuljic & Co. verloren hat. Aber Aigner wäre nicht Aigner, wenn er nicht auch diese Situation mit seiner positiven Art lösen würde. "Freilich will jeder spielen, aber dieser Herbst war auch nicht mein bester. Ich habe zwar zwei wichtige Tore geschossen und so meinen Teil zu den Erfolgen beigetragen, aber Kuljic war gesetzt und hat sich das auch verdient, David Lafata war am Ende auch sehr stark, ich war dazwischen verletzt." Es hatte alles also seine Richtigkeit. Mit dem Konkurrenzkampf kann er, der noch in der vergangenen Saison bester Klub-Torschütze war, letzten Endes sehr gut leben. Und umgehen. "Für mich ist die Situation nicht deprimierend, sondern motivierend. Das pusht mich innerlich noch mehr und das kann nur gut für die Mannschaft sein, wenn es einen gesunden Kampf ums Leiberl gibt. Natürlich hoffe ich, dass ich im Frühjahr mehr spielen werde, aber ich kann nur im Training alles probieren um mich aufzudrängen. Ich bin auf mehreren Positione einsetzbar, das ist sicher auch ein Vorteil."     Das Fußballjar 2008. Für Hannes Aigner vielleicht ein Jahr mit vielen Erfolgen und Toren. Zu wünschen wäre es ihm.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
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