01.05.2007, 00:00 Uhr

EINES WIRD BEIM RÜCKSPIEL IN JABLONEC MIT SICHERHEIT NICHT PASSIEREN:...

Eines wird beim Rückspiel in Jablonec mit Sicherheit nicht passieren:...

Eines wird beim Rückspiel in Jablonec mit Sicherheit nicht passieren: Dass die Zuschauer ein langweiliges Spiel serviert bekommen. Das 4:3 aus dem Hinspiel hält Chancen für beide Mannschaften parat, jeder Treffer kann entscheidend sein. Was uns Mut macht - bis auf das 0:0 im Derby haben wir heuer noch in jedem Spiel getroffen, in den letzten beiden sogar zehn Mal. Manager Markus Kraetschmer formulierte es nach dem trefferreichen Abend völlig richtig: "Dafür haben wir in der vergangenen Saison ein Monat gebraucht." General Manager Thomas Parits fasste sein Resümee in einem Satz zusammen: "Vier herrliche Tore gemacht, aber drei dumme durch Eigenfehler kassiert." Das wurmt ihn, denn beim Stand von 4:2 hätten wir die "Partie kontrollieren müssen. Wir haben in der Euphorie aber die Ordnung in der Defensive verloren, das müssen wir abstellen." Die Tschechen haben unsere Fehler zwar eiskalt bestraft, aber vier Tore in einem Europacupspiel muss man erst einmal machen. "Wir fahren erhobenen Hauptes nach Jablonec", sagt auch Trainer Georg Zellhofer, den das tschechische Torfestival ebenfalls maßlos ärgert: "Schon bei 2:0 haben wir den Fehler gemacht, dass wir auf das dritte, vierte und fünfte Tor gegangen sind. Wir hätten Tempo rausnehmen und auf Sicherheit umschalten müssen, wären sicher zu Konterchancen gekommen." Beim Rückspiel am 30. August möchte es der Coach jedenfalls wissen: "Wir wollen dort unbedingt gewinnen. Jetzt muss Jablonec das Spiel machen, schauen wir, ob sie das können." Für die Austria spricht auch die Statistik: Nach einem Sieg im Heimspiel sind wir in den vergangenen 30 Jahren immer weitergekommen. Zuletzt haben wir im September 1976 die Serie "gebrochen". Damals haben wir Gladbach daheim mit 1:0 besiegt, auswärts aber mit 0:3 verloren. Danach haben wir jede Hürde bravourös gemeistert. 1978 gegen Shokdra und Lilleström 1979 gegen Dynamo Dreseden 1981 gegen Partizan Tirana 1982 gegen Panathinaikos 1983 gegen Stade Lavakl und Inter Mailand 1984 gegen La Valetta 1989 gegen Ajax Amsterdam 1992 gegen CSKA Sofia 2002 gegen Schachtjor Donezk 2004 gegen Legia Warschau News von der Mannschaft: Emin Sulimani erlitt gegen die Tschechen eine Zerrung des Hüftbeugers und wird am Sonntag gegen Mattersburg fehlen. Fraglich ist Milenko Acimovic (Reizung der Achillessehne), Szabolcs Safar laboriert an einer leichten Zerrung der Schultermuskulatur.