02.05.2007, 00:00 Uhr

EINER NEUEN ÄRA STEPAN VACHOUSEK STEHT NICHTS MEHR IM WEG. NACH DER...

Einer neuen Ära Stepan Vachousek steht nichts mehr im Weg. Nach der...

Einer neuen Ära Stepan Vachousek steht nichts mehr im Weg. Nach der dritten schweren Knie-Operation innerhalb von zwei Jahren arbeitet der Tscheche seit Dienstag wieder am Comeback in Wien. Noch ist er mit Krücken unterwegs, demnach wird er auch das UEFA-Cup-Spiel gegen seine Landsmänner nur via ORF 1 verfolgen. Auch wenn es bereits die dritte Geschichte zu seiner Rückkehr ist, diesmal sollte sie im Frühjahr Wirklichkeit werden. Der Leidensweg der 28jährigen Zaubermaus ist lange. Extrem lange sogar. Die erste Kreuzband-OP ziemlich genau vor zwei Jahren, nach kurzem Comeback der nächste Rückschlag im Jänner 2007 - eine Zyste in der Kniekehle zwingt ihn abermals zu einer Operation und zum nächsten Anlauf zurück in die Karrierespur zurück zu finden. Dann der Hammer im Mai: Weil er nie wirklich schmerzfrei war, entschloß er sich, seine Ärzte des Vertrauens in Tschechien und Deutschland aufzusuchen. Dort gab es die nächste niederschmetternde Nachricht... In Augsburg wurde er am 16. Juli abermals am Kreuzband, das locker war, operiert. Aber das war noch immer nicht das Ende des Schreckens. Vier Tage nach dem Eingriff durfte er nach Hause nach Teplice, bekam allerdings eine Infektion, musste zurück nach Augsburg und bekam dort drei Kniespülungen. "Danach war ich fast ein Monat in der Klinik. Es war eine irrsinnige Zeit, ich wurde sehr hart auf die Probe gestellt." Umso glücklicher war er, als er am Dienstag erstmals wieder die Mannschaftskabine im Horr-Stadion betreten hat. Von allen wurde er sehr freundlich begrüßt, von überall gab es Zuspruch und beste Genesungswünsche. "Ich war zwischenzeitlich sehr am Boden zerstört, aber jetzt, wo ich die Jungs wieder gesehen habe und jeder so freundlich zu mir war, geht es mir viel besser." Bis auf weiteres wird er in Wien bleiben und hier sein Aufbauprogramm (Massagen, Strombehandlungen etc.) starten, schon bald wird er aller Voraussicht nach aber in eine Spezialklinik nach Regensburg fahren. "Die wurde mir von einigen tschechischen Teamspieler empfohlen. Vratislav Lokvenc war auch dort und hat mir nur das Beste berichtet."  Vachouseks Fahrplan für die kommenden Monate ist klar. "Ich werde es langsam angehen, aber dafür sehr ordentlich. Jetzt muss alles passen, denn ich habe schon viel Zeit verloren." Über unsere Chancen gegen Jablonec meint er: "Wir sind im Vorteil. Wichtig ist, dass wir kein Gegentor bekommen. Ich tippe auf 2:0, die Tore machen Schiemer mit dem Kopf und Kuljic mit irgendeinem Körperteil."

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
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