20.05.2007, 00:00 Uhr

DIE VORFREUDE AUF DAS DERBY AM WOCHENENDE IST BEI THOMAS PARITS GENAUSO...

Die Vorfreude auf das Derby am Wochenende ist bei Thomas Parits genauso...

Die Vorfreude auf das Derby am Wochenende ist bei Thomas Parits genauso groß wie der Jubel über die Leistung in Ried. Dabei möchte der General Manager der Austria gar nicht nur den 1:0-Sieg herausstreichen, sondern auch die Tatsache, wie der Erfolg zustande gekommen ist. Rein medizinisch wird sich bis zum Sonntag am Kader der Violetten nichts ändern. Radomski, Vachousek, Pichlmann und Mair werden weiterhin fehlen. Nichts Neues. Neu ist aber, dass der Rest der Mannschaft diese Ausfälle zurzeit scheinbar mühelos kompensieren kann. Bak gesperrt, Ertl ist sein wertvoller Ersatz. Metz spielte erstmals seit längerem wieder von Beginn an und montierte Ried-Spielmacher Drechsel, ansonsten bärenstark, perfekt ab. "Das unterstreicht unsere momentane Kaderstärke", freut sich Parits, der mit Trainer Georg Zellhofer bereits zu Saisonbeginn alle Personalien unter Dach und Fach gebracht hatte. Das hilft jetzt und heizt den Konkurrenzkampf zusätzlich an. Gegen Rapid, das sich mit dem Aufstieg im UEFA-Cup sicher Rückenwind geholt hat, soll der Trend fortgesetzt werden. Austria spielte in Ried sehr attraktiv, erarbeitete sich hochkarätige Torchancen ohne Ende und hat selber nur eine Möglichkeit zugelassen. "Das hat mir imponiert. Wir sind total kompakt gestanden, haben unsere Leistung vom Salzburg-Match bestätigt. Man darf nicht vergessen, dass wir gegen den Meister mehr als eine Stunde bei 30 Grad nur zu zehnt waren. Aber schon da hat man gesehen, dass man mit uns schwer rechnen muss." Die Violetten hatten gute Laune in Ried - und wollen im Hanappi ebenfalls für gute Laune sorgen. Parits denkt ergebnisorientiert: "Das wird ein entscheidendes Spiel, es ist für alle immer etwas Besonderes und ein positives Resultat wäre für die kommenden Partien sehr wichtig." An der Form der Mannschaft wird es jedenfalls nicht liegen. Einige präsentieren sich seit Wochen in blendender Verfassung, damit läßt sich auch die Fülle an Torchancen gut erklären. In Hütteldorf werden die Trauben aber etwas höher hängen, deswegen fordert Parits: "Es kann nur über eine kämpferische Topleistung funktionieren." Die Vorfreude auf Sonntag ist bei allen bereits jetzt riesengroß.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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