18.06.2007, 00:00 Uhr

DIE TORMANNFRAGE BEIM FK AUSTRIA MAGNA IST EINDEUTIG GEREGELT. SZABOLCS...

Die Tormannfrage beim FK Austria MAGNA ist eindeutig geregelt. Szabolcs...

Die Tormannfrage beim FK Austria MAGNA ist eindeutig geregelt. Szabolcs Safar ist eine Bank im Kasten, Neuzugang Saso Fornezzi rückt ins zweite Glied. Aber der Slowene hat natürlich ein ehrgeiziges Ziel, will wie es sich für einen Sportsmann gehört, nicht kampflos das Feld überlassen, von hinten zumindest immer auf Tuchfühlung mit "Safi" sein. Weder sein Talent noch seine hervorragende Ausbildung ändern etwas an seiner inneren Einstellung: Man muss immer an sich arbeiten, um einen Schritt nach vorne machen zu können. "Wenn ich meinen Job dann sehr gut erledige, wird der Trainer entscheiden, ob ich schon reif genug für höhere Aufgaben bin", erklärt der 24jährige selbstsicher. Das erklärte Ziel der Trikotnummer 32 ist es freilich, Safar einmal zu beerben. Bisher ist in seiner Karriere alles geradlinig verlaufen. Im Jahr 2004 ist er zu Kapfenberg gekommen, wechselte 2006 zum GAK und nur ein Jahr später bereits zur Austria. Der Aufstieg verlief dabei etwas schneller als zunächst geplant. "Mit meinem Manager habe ich vor drei Jahren festgelegt, dass ich immer nach zwei Saisonen einen Schritt nach vorne machen möchte. Ich bin diesem Karriereplan leicht voraus, aber das ist auch ein Produkt meiner guten Arbeit." Erstmals für richtig Aufsehen sorgte er sicherlich heuer im Februar. Nach vierjähriger Regentschaft von ÖFB-Keeper Andi Schranz im GAK-Tor, löste Fornezzi ihn als Nummer 1 ab. "Er hat sich diese Chance aufgrund hervorragender Leistungen in den letzten Wochen und Monaten mehr als verdient", hieß es in einer Presseaussendung. Ob der Trend seiner rapiden Entwicklung anhält, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten weisen. Über Safar sagt er: "Wir verstehen uns großartig, er ist ein toller Typ. Er spricht viel mit mir, gibt mir Tipps, ich kann noch einiges von ihm lernen." Er weiß, dass es schwer wird, an dem Routinier, der noch ein Jahr Vertrag hat, vorbeizukommen. Aber auch da sagt er cool: "Fußball ist kein Einzelsport, es zählt nur die Mannschaft. Ich habe nichts davon, wenn ich spiele, aber wir verlieren nur. Es geht ums Teamwork und um den Klub. Ich werde alles dafür machen, damit wir eine gute Saison hinlegen." Das sagt einer, der von der U15 bis zur U21 alle Nationalmannschaften in Slowenien durchlaufen ist und dessen Vorbild ein ganz Großer seines Fachs ist - Gianluigi Buffon.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
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