20.04.2007, 00:00 Uhr

DIE BILANZ VON THOMAS PICHLMANN IST FAST MAKELLOS. ZWEI TORE IN DREI...

Die Bilanz von Thomas Pichlmann ist fast makellos. Zwei Tore in drei...

Die Bilanz von Thomas Pichlmann ist fast makellos. Zwei Tore in drei Spielen, dieser Wert kann sich sehen lassen. Wo der Wiener künftig auf Torejagd geht, ist offen, noch sind drei Tage bis Transferende, dann muss eine Entscheidung gefallen sein. Bleibt er bei Violett, wechselt er zu einem anderen Bundesligisten oder geht er ins Ausland? Der Angreifer selber ist nach allen Seiten offen. Weil er lange Zeit wegen eines lädierten Knöchels verletzt war, kommt er in der Bundesliga-Truppe zurzeit gar nicht dran. Er ist hinter Sanel Kuljic, David Lafata, Hannes Aigner und Rubin Okotie nur Stürmer Nr. 5, somit muss - und möchte er auch selber - Spielpraxis bei den Amateuren sammeln. "Für mich ist das überhaupt keine Degradierung. Die Amateure spielen in der Red Zac ja auch in einer Profiliga und somit auf hohem Niveau." Restlos zufrieden ist er mit seiner Situation aber natürlich auch nicht. "Ich bin vor einem Jahr unter ganz anderen Voraussetzungen zur Austria gekommen. Damals waren noch andere Trainer und andere Konkurrenz im Angriff. Ich wurde fürs Toreschießen verpflichtet, konnte aufgrund meiner Verletzung im Herbst aber kaum mein Potenzial beweisen." Pichlmann hat auch Verständnis dafür, dass im Winter mit Lafata und im Sommer mit Kuljic und Okotie im Angriff "nachgebessert" wurde und die Austria kein Klub ist, der warten kann, bis sich ein Spieler von seiner Verletzung erholt. Egal, wie die Entscheidung am 31. August auch ausfallen wird, für den 26jährigen wird es beim Thema "Austria Wien" immer ein weinendes Auge geben. "Ich konnte nie über einen längeren Zeitraum zeigen, was in mir steckt. Jetzt tut es mit logischerweise weh, wenn ich auf der Tribüne sitze und die Mannschaft gewinnt und gewinnt und ist Tabellenführer. Die Situation ist nicht einfach für mich." Auch bei der Austria hat man Verständnis für seine Situation. General Manager Thomas Parits: "Für einen Fußballer ist es wichtig, dass er spielt, denn es geht um seine Karriere. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu ihm und werden ihn so gut es geht unterstützen und sicherlich nicht abschieben." Beim Spiel der Amateure am Samstag in Kärnten saß Padderborn-Trainer Holger Fach als Interessent für Pichlmann im Stadion, es soll aber auch noch andere Kandidaten geben. Dass er auf Nadeln wegen seiner Situation sitzt, verneint "Pichi": "Ich habe einen Vertrag bis Sommer 2008, fühle mich auch sehr wohl bei der Austria. Mir ist auch bewusst, dass sich das Blatt auch zu meinen Gunsten wegen Sperren oder Verletzungen wieder drehen kann." Bis dahin ist sein Motto: "Dran bleiben und schauen, dass ich körperlich meinen Rückstand aufhole, denn Spiele kann man in einem Training nicht simulieren."

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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