14.12.2007, 00:00 Uhr

DIE BESINNLICHSTE ZEIT DES JAHRES IST IM WAHRSTEN SINN DES WORTES VORBEI....

Die besinnlichste Zeit des Jahres ist im wahrsten Sinn des Wortes vorbei....

Die besinnlichste Zeit des Jahres ist im wahrsten Sinn des Wortes vorbei. Nach zweieinhalb Wochen Urlaub geht es im Höllentempo für die Wiener Austria auf die sportliche Überholspur. Trainer Georg Zellhofer will in der Frühjahrs-Meisterschaft vom ersten Anpfiff weg „voll im Saft sein“, deswegen hat er kurzfristig noch ein drittes Trainingslager eingeschoben. Heute morgen war für den 24-Mann-Kader um 08:30 Uhr Treffpunkt in der Kabine des Horr-Stadions, um 9 Uhr war Abfahrt in das erste Trainingslager in die Therme Laa. Neben den langzeitverletzten Arek Radomski und Stepan Vachousek fuhren von den Amateuren auch Alexander Grünwald und Markus Suttner nach Laa mit. Dort war die Mannschaft bereits im Herbst für zwei Tage, diesmal bleibt sie fünf, wird bis Freitag täglich drei Einheiten runtergespulen.  Aber der Ball, das Lieblingsspielzeug der Kicker, wird vorerst in Wien gut verstaut in den Utensilienräumen des Stadions bleiben, in Laa wird Kondition gebolzt. „Wir haben nicht viel Zeit, die Meisterschaft startet bereits am 16. Februar und es sind nur noch 13 Spiele. Wir müssen mit Vollgas loslegen, wollen sofort in die Gänge kommen“, umreißt Zellhofer das Ziel. Die Spieler gehen jedoch nicht unvorbereitet ins Training, jeder hatte ein mit 1. Jänner beginnendes Heimprogramm, das die Eingewöhnung auf die harten Einheiten erleichtern soll. Neben der Kondition wird aber auch die Kraft nicht zu kurz kommen, täglich wird es einen Besuch in der Kraftkammer, einmal auch auf einer Langlaufloipe, geben. Testspiele sind erst in der dritten Kalender-Woche geplant (wahrscheinlich gegen SV Wienerberg und/oder eine Mannschaft aus der Akademie), vom 19. bis 29. Jänner geht es in das Haupttrainingslager nach Südspanien nach Alhaurin del Torre. Dort soll der spielerische Feinschliff erfolgen, geplant sind jeweils drei „Doppel“. Heißt, dass Team 1 am Vormittag spielt, Team 2 am Nachmittag. Die Tage und Gegner sind noch nicht aus Spanien bestätigt. Zellhofer will, dass jeder dort zwei Spiele über 90 und eines über 45 Minuten in seinen Beinen hat. Ursprünglich wollte sich die Mannschaft danach in Wien auf den Bundesliga-Start vorbereiten, der Coach möchte aber nichts dem Zufall überlassen und denkt auch schon jetzt an die möglichen Wetterkapriolen. „Wir haben leider keinen beheizbaren Rasenplatz wie Salzburg oder Rapid, hätten im Falle von Schnee also einen klaren Wettbewerbsnachteil.“ Also ließ er seine Kontakte spielen. Zellhofer telefonierte mit seinem Ex-Boss in Pasching, Franz Grad, der ihm und der Austria sofort das Stadion in Pasching samt beheizbarem Rasen zur Verfügung stellte. Somit wird die Mannschaft vom 2. bis 6. Februar dort ihre Zelte aufschlagen. Allerdings ohne die österreichischen Teamspieler, die am 6. Februar auf Deutschland treffen. In Pasching soll es ebenfalls zwei Tests geben, derzeit sind die tschechischen Mannschaften Pilsen und Budweis im Gespräch. „Mit der Variante in Pasching sind wir in jedem Fall auf der sicheren Seite. Bei uns wird alles gefroren sein, dort haben wir optimale Bedingungen.“    Drei Trainingslager in der Winter-Vorbereitung sind rekordverdächtig, aber daran merkt man auch, wie wichtig der Austria dieses Frühjahr ist. Der Meistertitel ist natürlich das große Ziel, die Chancen darauf sind groß. Vor allem haben wir eine gute Auslosung, beginnen gleich mit zwei Heimspielen die kurze Saison, könnten der Konkurrenz gleich etwas vorlegen.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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