04.09.2007, 00:00 Uhr

DIE AUSTRIA AMATEURE SIND DAS TEAM DER STUNDE IN DER RED ZAC LIGA. IN TEIL...

Die Austria Amateure sind das Team der Stunde in der Red Zac Liga. In Teil...

Die Austria Amateure sind das Team der Stunde in der Red Zac Liga. In Teil zwei des Interviews spricht „Amas“-Sportkoordinator  Christian Peischl über den Erfolgsdruck bei den Jungveilchen, die Neuzugänge, seine Aufgaben im Klub und über das Schlüsseljahr für viele seiner hoffnungsvollsten Talente. Würden Sie insgesamt sagen, dass der Erfolgsdruck auf die Akademiespieler und auch bei den Austria Amateuren steigt? Das würde ich so nicht sagen. Das Zeitkonzept ist einfach klarer und wird konsequenter verfolgt. Es gibt für unseren Nachwuchs den schon beschriebenen Dreistufenplan. Demnach soll den jungen Spielern die Chance gegebenen werden, sich in ein bis zwei Saisonen in der Red-Zac-Liga zu behaupten. Das erste Jahr zur Gewöhnung, aber spätestens im zweiten Jahr muss volle Leistung gezeigt werden. Wenn Spieler mit 18 Jahren zu uns kommen, muss ihnen in diesem Zeitraum einfach der Durchbruch gelingen.   Wie präsentieren sich, auch in Bezug auf dieses Konzept, die drei jungen Neuzugänge Vuran, Bichelhuber und Hummel? Bei Vuran und Bichlhuber merkt man einfach, dass doch ein großer Niveauunterschied zwischen Ostliga und Red-Zac-Liga besteht. Läuferisch und taktisch gibt es bei beiden noch etwas Aufholbedarf, auch wenn sie auf einem guten Weg sind. Hummel ist da schon etwas weiter, kam zuletzt auch schon teilweise von Beginn an zum Einsatz. Generell gilt aber auch für diese Trio: Vier bis fünf Monate Eingewöhnung ist in Ordnung, aber dann ist die Schonfrist vorbei. Spätestens im Frühjahr müssen sie sich an das Niveau in der Red-Zac-Liga angepasst haben und Leistung bringen. Ein absolutes Positivbeispiel, was das angeht, ist Dragan Dimic. Er hat sich seit seiner Ankunft im Winter und speziell im vergangenen halben Jahr sehr gut entwickelt, auch wenn er immer noch großes Potential besitzt. Er ist auch ein Paradebeispiel dafür, dass die interne Zusammen-arbeit im Klub immer besser funktioniert. Entdeckt wurde Dimic von Kampfmannschaft-Co-Trainer Sepp Michorl, der bei einem Spiel in der zweiten niederösterreichischen Landesliga auf ihn aufmerksam wurde.   Die eben angesprochene Zusammenarbeit und Koordination zwischen Kampfmannschaft und den Amateuren und auch der FSA funktioniert also? Sie funktioniert nicht nur, sondern der Dreistufenplan mit Frank-Stronach-Akademie, Amateure und Kampfmannschaft greift sogar immer besser. Die Kommunikation in alle Richtungen wird immer intensiver. Es wird viel und gut miteinander geredet, was für alle Seiten Vorteile bringt. Was kann man sich konkret unter der Arbeit eines Sportkoordinators vorstellen? Der Aufgabenbereich als sportlicher Leiter der Amateure ist vielfältig. Ich kümmere ich mich um Bereiche wie Vertragsverhandlungen oder die Kaderplanung. Dazu gehört natürlich auch, dass ich sehr viele Spiele beobachte, sowohl von Nachwuchsnationalteams, T-Mobile-Spielen aber auch in der Regionalliga. Wichtig ist, über den Tellerrand hinaus zu blicken. Gemeinsam mit dem Teambetreuer der Kampfmannschaft, Markus Schaffer, kümmere ich mich um die Winter- und Sommervorbereitung der Amas und um organisatorische Dinge wie Spieler- und Arbeitsgenehmigungen und um die Wohnsituation der Spieler. Ich  widme aber auch viel Zeit den Spielern persönlich, um in Einzelgesprächen ihre Weiterentwicklung zu fördern und Probleme zu beseitigen. Für mich ist auch sehr wichtig, möglich nah an der Mannschaft zu sein, auch regelmäßig beim Training vorbeizuschauen, um mir ein Bild vor Ort zu machen und mit allen viel in Kontakt zu stehen. Die Kommunikation und die gegenseitige Abstimmung ist aber im Verein vor allem dank Thomas Parits zu einer unserer großen Stärken geworden. Es wird sehr viel untereinander gesprochen, das reicht von der Akademie und den Amateuren bis zur Kampfmannschaft!

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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