13.11.2007, 00:00 Uhr

DIE AUSTRIA AMATEURE HABEN SEIT DIENSTAG NACHMITTAG EINEN NEUEN...

Die Austria Amateure haben seit Dienstag Nachmittag einen neuen...

Die Austria Amateure haben seit Dienstag Nachmittag einen neuen Co-Trainer. Der bisheriger Tormann-Trainer Günter Kreissl (33) wird künftig neben Chefcoach Thomas Janeschitz die Jungveilchen betreuen. Kreissl selbst zu seiner neuen Aufgabe: „Der Posten des Co-Trainers ist für mich eine reizvolle Angelegenheit. Als das Angebot kam, musste ich nicht lange nachdenken.“ Die Vorteile liegen für den ehemaligen Austria-Tormann, der mit kleinen Pausen schon fast 25 Jahre für die Wiener Violetten tätig ist, auf der Hand: „Ich stehe ab sofort noch mehr in Kontakt mit den Spielern, bin noch intensiver in den täglichen Betrieb eingebunden und kann mich daher aktiv noch viel besser einbringen als bisher.“ Für Sportkoordinator Christian Peischl ist die interne Variante mit Kreissl die beste Lösung: „In einigen Wochen beginnt wieder die Meisterschaft und Günter kennt das Team und die Abläufe. Im Gespräch mit General Manager Thomas Parits und Cheftrainer Thomas Janeschitz hat er sich schnell als die absolute Ideallösung herauskristallisiert.“ Hinzu kommt für Peischl auch die hohe Aktzeptanz seines neuen Co-Trainers innerhalb der  Mannschaft: „Kreissl hat bei allen Spielern aufgrund seines Einsatzes, seiner Professionalität und seiner ganzen Art ein sehr hohes Standing und trug schon bisher viel zum angenehmen Klima bei uns bei.“ Genau diese gute Atmosphäre war für Kreissl auch der Grund, warum er schnell zusagte: „Es herrscht eine gute Stimmung bei uns in der Kabine und jeder weiß, dass das gerade bei einem Fußballklub nicht immer selbstverständlich ist. Ich kann gut mit den jungen Spielern und mit unseren Leithammeln Harry Suchard und Gerd Wimmer habe ich bei der Admira sogar noch zusammengespielt.“ Das gute Klima zu erhalten, ist für Kreissl neben der neuen sportlichen Herausforderung auch eine seiner Hauptaufgaben: „Ich bin der Ansicht, dass die athmosphärische Schiene einen großen Einfluss auf die Gesamtleistung hat und deshalb werde ich hier sicher einen Schwerpunkt setzen.“ Kollisionsgefahr mit seiner bisherigen Haupttätigkeit als Tormanntrainer sieht Kreissl kaum: „Für mich ist diese Umstellung bewältigbar. Mit den Torhütern werde ich ganz normal wie bisher die gewohnten Einheiten absolvieren und da das Training mit meinen Tormännern in der Akademie meist Vormittags stattfindet, gibt es auch hier kaum Überschneidungen. Vielleicht werde ich etwas mehr im Auto sitzen, aber organisatorisch ist das zu schaffen. Quantitativ und qualitativ bleibt damit alles beim Alten.“ Für den 33-Jährigen ist diese neue Aufgabe auch der nächste Schritt auf der Karriereleiter. Ob sich Kreissl, der unter anderem die Bundesliga-Management-Akademie absolviert hat, in Zukunft weiter als Mannschaftstrainer profilieren will, oder doch wieder auf das Torhütergeschäft konzentriert, lässt er offen: „Beides sind interessante Möglichkeiten. Sicher habe ich mich zuletzt sehr intensiv mit der Rolle als Spartentrainer befasst, aber ich bin wirklich noch ein sehr junger Trainer und lasse mir alle Wege offen.“ Ganz unbekannt ist ihm die Rolle als Co-Trainer unter Thomas Janeschitz jedenfalls nicht: „Wir haben gemeinsam bereits in der Akademie die U19 betreut und holten damals nach einer tollen Aufholjagd sogar die Meisterschaft.“ Gute Aussichten also für das neue starke Duo auf der violetten Betreuerbank.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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