31.03.2007, 00:00 Uhr

DER TROSS DES FK AUSTRIA MAGNA IST AM DONNERSTAG, KURZ VOR MITTERNACHT,...

Der Tross des FK Austria MAGNA ist am Donnerstag, kurz vor Mitternacht,...

Der Tross des FK Austria MAGNA ist am Donnerstag, kurz vor Mitternacht, wieder sicher in Wien gelandet. Die Bilanzen sind nach dem Trainingslager gezogen, es wurde gesagt, wie trainiert wurde und wer sich empfehlen konnte, worauf man Wert gelegt hat. Ist jetzt alles geschrieben? Nein, es bleiben noch die Kleinigkeiten. Wir haben unsere beliebtesten Randereignisse aus Marbella zusammengfasst. Fußball-Tennis. In einem Trainingslager darf "Ball über die Schnur" nicht fehlen. Freilich muss es auch um einen Einsatz gehen, erst das bringt in eine Partie richtig Pepp. Aigner/Pichlmann duellierten sich mit Troyansky/Lasnik, der Wetteinsatz war das komplette Mittagessen zu servieren, von der Suppe bis zum Kuchen. Aigner/Pichlmann machten auch als Kellner eine gute Figur... Kleine Bälle, große Schmerzen. Fußballprofis sind harte Gegenwehr gewohnt, allerdings nur auf ihren Beinen und Füßen. Ganz anders sieht es aus, wenn sie die Lederkugel gegen einen Golfball tauschen. Fränky Schiemer hat dies an einem freien Nachmittag gemacht und sich für ein paar Stunden auf die Drivingranch begeben. Mit großer Wirkung. Seine Hände zierten Schwielen und Blasen. Autsch! Prominenter "Freund". Bartolomej Kuru hat bereits heuer in der Wiener Stadthalle die Auszeichnung zum "Besten Tormann des Turniers" erhalten, in Marbella war er als Nummer 3 hinter Szabolcs Safar und Jelle Ten Rouwelaar dabei. Der gebürtige Tscheche, der bereits für etliche ÖFB-Auswahlen den Adler auf der Brust getragen hat, imponierte mit famosen Tormannhandschuhen. Auf dem Klettverschluß stand der Name Petr Cech, seines Zeichens Keeper beim FC Chelsea und von Tschechiens Nationalteam. Kuru scherzte: "Er ist mein Freund, hat mir zehn Paare bei einem Treffen zu Weihnachten geschenkt." In Wahrheit spielt Cech nur mit derselben Marke, eigene "Fäustling" mit Kurus Namen hat die Firma (noch) nicht produziert. Viel Knetmasse. Auf einem Trainingslager werden unsere Masseure immer besonders hart rangenommen. Mit Christoph Ogris, Christian Hold und Markus Stoyer waren diesmal zwar gleich drei mit, aber dennoch bleibt den "Knet-Königen" keine Zeit zum Luft holen. Neben dem Anlegen von Tape-Verbänden vor den Trainings, Einheiten mit Verletzten in der Kraftkammer und komplizierten Behandlungen mit Strom, Ultraschall etc., müssen sie auch kräftig an den "Muckis" der Spieler und Trainer Hand anlegen. Im Schnitt kam jeder auf acht Massagen pro Tag, ins Bett ging es für unsere guten Seelen nie vor der Geisterstund'. Troyansky trifft Superstar. Einige Spieler trauten an ihrem freien Nachmittag beim Spazierengehen im Yachthafen ihren Augen nicht. In einem Lokal speiste Fernando Troyansky mit Claudio Caniggia, plauderte locker mit ihm auf Du und Du - ganz wie dicke Freunde. Sind die beiden tatsächlich. Fernando kennt den früheren Superstar der Argentinier schon länger, hat sogar seine Handynummer und verabredete sich zum Essen mit ihm. Caniggia, der u.a. beim AS Rom und Benfica Lissabon kickte, ist heute Spielermanager und lebt mit seiner Familie in Marbella. Keine Ende in Sicht. Für zwei Spieler geht der Trainingslager-Marathon gleich am Samstag weiter. Philipp Netzer und Berti Kuru brauchen ihre Trainingsleibchen nur gegen jene der Amateure auszuwechseln, denn sie reisen gleich weiter mit unserer Red-Zac-Mannschaft in die Türkei. Jedem, der glaubt, dass ein Trainingslager aufgrund der wärmeren Gefilde auch einen Hauch von Urlaub hat, der irrt ganz gewaltig. Die Spieler sehen ausser dem Trainingsplatz und dem Hotelzimmer nicht viel. Im Spielerjargon nennt man das Syndrom, wenn man schön langsam denkt, vor lauter Trainingslagern verrückt zu werden: "Die 'Dagi' ist da." Das leitet sich ab von Dagmar Koller und meint den Lagerkoller. Netzer und Kuru - hoffentlich kein Fall für die "Dagi"...

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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