22.03.2007, 00:00 Uhr

DER RAHMEN BEIM INSGESAMT 280. WIENER DERBY AM SONNTAG WIRD PRÄCHTIG....

Der Rahmen beim insgesamt 280. Wiener Derby am Sonntag wird prächtig....

Der Rahmen beim insgesamt 280. Wiener Derby am Sonntag wird prächtig. Das Horr-Stadion wird ausverkauft sein, bereits jetzt sind 8.500 Tickets über die Ladentische gegangen. Der Auftaktsieg von Rapid sowie die starke Leistung der Austria am Innsbrucker Tivoli, wo wir eine Stunde lang den Ton angegeben haben, lockt die Zuschauer an, wir werden vor unseren Fans Vollgas geben, um aus dem Tabellenkeller rauszukommen. Wir haben vor diesem Highlight mit General Manager Thomas Parits ein Interview geführt. Wie er die Chancen gegen die Hütteldorfer einschätzt, was er über das 2:2 gegen Tirol denkt und was ihm Mut für die Zukunft macht, lesen Sie hier. Herr Parits, wie war Ihr Eindruck von unserem Frühjahrs-Auftakt? Ich habe zwei verschiedene Halbzeiten gesehen. Besser als in der ersten geht es eigentlich nicht, doch dann waren wir nicht mehr vorhanden, haben uns unsicher präsentiert und waren leider nicht fähig, den Vorsprung über die Zeit zu retten. Haben Sie eine Erklärung dafür? Wir haben intern unsere Analyse gemacht und werden in Zukunft hoffentlich unsere Fehler abstellen. Es darf ganz einfach nicht passieren, dass wir zwei Tore aus Standardsituationen kassieren. Sind Sie noch ein wenig verbittert, dass es am Ende nicht drei Punkte geworden sind? Verbittert bin ich nicht, aber wenn man die Trefferfolge sieht, gibt es keine besseren Zeitpunkte für Tore, als jeweils zu Beginn der Spielhälften. Normal liegen alle nach solchen Tiefschlägen am Boden, aber wir haben es dennoch geschafft, einen Toten zum Leben zu erwecken. Leider waren wir nicht clever genug, um den Vorsprung über die Runden zu bringen. Wenn aber die Zuordnung nicht klappt, werden wir immer Probleme bekommen.  Welche Reaktion fordern Sie von der Mannschaft beim Spiel gegen Rapid? Es klingt abgedroschen, aber das Derby muss man immer ausklammern. Das ist kein normales Spiel, da geht es ums Prestige, jeder gibt hundert Prozent. Vom Tempo und Kampf her wird es sicher ein Klassematch. Die Nerven werden ebenfalls eine Rolle spielen, der Stärkere wird sich durchsetzen, Kleinigkeiten werden den Ausschlag geben. Ich freue mich schon sehr auf Sonntag. Wäre es die falsche Einstellung, wenn man sagt, dass im Grunde in der Tabelle nach diesem Wochenende noch nichts passiert ist? Ja, denn wir haben zwei Punkte verschenkt. Wir wollen weg vom Tabellenende, jetzt haben wir wieder ein Spiel weniger Gelegenheit das zu schaffen, da gibt es nichts zu beschönigen. Solche Konzentrationsschwächen wie gegen Tirol machen den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg... Genau so ist es und wenn man die Statistik betrachtet, wird klar, dass wir schon einige Punkte mit Gegentreffern in der letzten Viertelstunde verloren haben. Das muss ein Ende haben, diese Serie darf uns nicht länger nachhängen. Haben Sie das Gefühl, dass innerhalb der Austria auch nur irgend jemand daran zweifelt, dass wir Rapid am Sonntag schlagen? Für mich ist alles offen, es gibt keinen Favoriten, man kann auch keine Prognosen stellen. Beide wollen gewinnen, alles ist möglich. Ich hoffe natürlich, dass wir die drei Punkte machen, denn wir spielen in unserem Stadion, haben die Fans im Rücken. Was macht Ihnen Mut? Unser Auftritt in der ersten Hälfte in Innsbruck. Aber jetzt wartet eine neue Aufgabe, der wir uns stellen müssen und wir müssen nach vorne schauen. Ich spüre es schon, dass es ein tolles Spiel werden wird.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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