21.02.2007, 00:00 Uhr

DER JUBEL ÜBER DEN GEGLÜCKTEN FRÜHJAHRS-AUFTAKT IST...

Der Jubel über den geglückten Frühjahrs-Auftakt ist...

Der Jubel über den geglückten Frühjahrs-Auftakt ist aufgrund der fast zweiwöchigen Länderspielpause eigentlich schon wieder verklungen, aber aus dem Blickwinkel hat man die hochgesteckten Ziele bei der Austria dennoch nie verloren. Am Sonntag wartet auswärts der RSC Altach, am Mittwoch im Cuphalbfinale die Salzburg Amateure. Zwei entscheidende Spiele, gegen die wir trotz vieler Verletzter und dem daraus resultierenden Kräfteverschleiß auf eine Fortsetzung unserer Serie hoffen. Obwohl wir toll aus den Startlöchern gekommen sind, bleibt Georg Zellhofer (im Bild mit Hannes Aigner) mit beiden Beinen fest auf dem Boden. So lehnte er auch einen Dreh mit dem TV-Sender Premiere ab, der ein Erfolgsporträt mit ihm als Vorbericht für das Altach-Match produzieren wollten. Seine Begründung: "Außer ein paar guten Ergebnissen haben wir nichts vorzuweisen. Erst, wenn wir öfters hintereinader gewinnen, kann man über so etwas diskutieren. Denn verlieren wir jetzt ein paar Mal, sind wir wieder die Deppen der Nation. Mir geht das alles ein bisschen zu schnell." Aber: Es geht uns wieder gut. Das merkt man auch daran, dass wir in den vergangenen zehn Tagen nur acht Feldspieler beim Training hatten. Nicht wegen der vielen Verletzten. Deswegen auch, aber in erster Linie deshalb, weil wir einige Teamspieler im Kader haben. "Das ist auf der einen Seite zwar eine Auszeichnung für den Klub, andererseits ist es unangenehm, weil man sich nicht richtig auf die Meisterschaftsspiele vorbereiten kann", hadert Zellhofer, der aus dieser Situation aber auch kein Drama machen möchte. Die Mannschaft wird am Samstag Abend mit dem Flugzeug nach Altach fliegen, nicht mit dabei sein wird neben Stepan Vachousek, Markus Kiesenebner, Arek Radomski und Wolfi Mair (alle verletzt) auch Vaclav Sverkos. Der Tscheche hat sich im Training verletzt und fällt mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel mehrere Wochen aus. "So schnell kann es gehen", sagt Zellhofer, der bis vor kurzem noch sechs Stürmer hatte, von denen nicht alle im Kader stehen konnten. Jetzt fehlen mit Mair und Sverkos schon zwei, David Lafata wird die Reise ins Ländle daher nun doch antreten. Zu allem Überfluß hat sich am Freitag aber auch noch Fränky Schiemer verletzt. Der Innenverteidiger erlitt eine Zerrung im Oberschenkel und fällt ebenfalls aus. Zellhofer hat keinen Spieler nachnominiert, wir reisen mit nur 17 Mann nach Vorarlberg. Eine besonders heikle Position ist die offene neben Jocelyn Blanchard im defensiven Mittelfeld. Mit Kiesenebner und Radomski fallen beide "Einserkandidaten" aus, erster Anwärter auf diese Aufgabe könnte Florian Metz sein. "Ich muss mir das noch überlegen, ich habe einige Varianten im Kopf." Mit Radomski und Kiesenebner fehlen bereits zwei Teamspieler, Mair war auf Abruf - eine geballte Ladung an Topkräften, die wir im Ländle vorgeben müssen. Mehr darf jetzt nicht passieren, sonst wird es im Kader wieder sehr eng. Mit den Altachern ist jedenfalls noch eine Rechnung zu begleichen. Im Herbst haben wir dort 0:1 verloren, aber auch diesmal erwartet Zellhofer eine harte Partie. "Sie haben im Frühjahr viermal verloren, hätten aber auch dreimal gewinnen können, wollen endlich einmal anschreiben. Das wird ein Kampf." Geht er gut aus, kommt Premiere dem Erfolgsporträt wieder ein Stück näher...

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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