17.02.2007, 00:00 Uhr

DER FK AUSTRIA MAGNA STEHT ZUM FÜNFTEN MAL EN SUITE IM...

Der FK Austria MAGNA steht zum fünften Mal en suite im...

Der FK Austria MAGNA steht zum fünften Mal en suite im österreichischen Cupfinale. Aber es war ein besonders langer Arbeitstag, denn erst im Elfmeterschießen wurde der Aufstieg fixiert (1:1 n. V.). Somit gibt es am 1. Mai eine Wiederauflage vom Endspiel des vergangenen Jahres gegen den SV Mattersburg. Daran haben wir gute Erinnerungen, 2006 haben wir gegen die Burgenländer mit 3:0 im Happel-Stadion gewonnen. Wo das Finale stattfindet, soll am Donnerstag entschieden werden. Im Happel-Stadion jedenfalls nicht, das wird für die EURO bereits umgerüstet. Auch wenn der Cup eigene Gesetze hat, insgeheim war vor dem Spiel doch für alle nur die Frage: Wieviele Tore? Aber es kommt immer anders als man denkt. Die ersten Minuten verliefen noch planmäßig, fehlte bei Lafata nach einem Solo nur wenig für die Führung (18.), aber danach hatten die Amateure den Respekt vor Blanchard & Co. abgelegt, wurden stärker und überraschten die 8.300 Besucher auch mit dem 1:0, dem Fehler in unserer Defensive vorausgegangen waren. Witteveen nützte die Chance vom Strafraum prompt. Eine kalte Dusche, von der sich die Austrianer nur langsam erholten. Andi Lasnik kam noch einmal gefährlich in Tornnähe, traf mit einem Schuß aber nur das Außenetz (42.). Auch wenn man die violette Brille aufhatte, ein violettes Herz in der Brust schlägt und das Blut in den Adern seit der Geburt violett ist - in den ersten 45 Minuten war nicht viel dabei, auf dass man stolz sein konnte. Vor allem keine Power und kein geordneter Spielaufbau. Aber auch danach fehlte lange Zeit der Schuß ins Glück. Die Salzburger spielten weiterhin frech, hatten durch Witteveen auch noch den vorzeitigen Matchball, bei dem sich Safar aber auszeichnen konnte (51.). Austria hatte durch einen Kopfball von Lafata (57.) eine dicke Möglichkeit, ehe Thomas Pichlmann  (Bild) mit einem Kopfball-Treffer nach einem Wallner-Corner (beide wurden kurz zuvor eingewechselt) noch der Ausgleich gelang (82.). Zu diesem Zeitpunkt waren die Salzburger nach Gelb-Rot für Sonko bereits dezimiert, dennoch musste wie schon beim ersten Halbfinale am Vortag erst die Verlängerung die Entscheidung bringen. Dort diktierten eindeutig die Veilchen das Geschehen, hatten Topchancen durch Wallner (91.), Pichlmann (traf die Stange in der 104.) und Aigner (116.). Spätestens dann war es ein Pokalfight, hatte die Partie Rasse und Klasse, aber wir machten es spannend und fixierten erst im Elfmeterschießen die Entscheidung. Nur die ersten und die letzten Minuten in der EM-Arena verliefen wie erwartet, hatte der Favorit den "Zwerg" im Griff gehabt. Dennoch ist das Wichtigste nach diesem Abend: Der UEFA-Cup ist greifbar nahe und das war vor der Partie ja auch unser oberstes Ziel. Die Ausgangsposition im Vergleich zum Winter hat sich somit entscheidend verbessert. Da waren wir Letzter und keiner hatte uns auf der internationalen Rechnung. Auch das ist der Fußball - ein schnellebiges Geschäft eben. So lief das Elferschießen: Hütter ballerte an die Latte 1:0 Acimovic Obermair schießt drüber 2:0 Standfest 1:2 Öbster 3:1 Wallner Prenn ebenfalls drüber, Endstand 4:2 für Austria. Red Bull Salzburg Amateure: Özcan; Kitzbichler, Obermair, Sonko, Prenn; Minaretti, Hütter, Keil (68., Illsanker), Öbster; Witteveen (73., Karner), Vujic (86., Vasilj). FK Austria MAGNA: Safar; Ertl (53., Pichlmann), Troyansky, Tokic, Gercaliu; Standfest, Blanchard, Acimovic, Lasnik (59., Metz); Lafata (68., Wallner), Aigner. Tore: Witteveen (23.), Pichlmann (82.). Gelb: Sonko, Illsanker, Kitzbichler. Aigner, Gercaliu, Wallner. Gelb-Rot: Sonko (73.) SR Schörgenhofer; 8.300.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 12 28
2. FC Red Bull Salzburg 12 25
3. SK Rapid Wien 12 22
4. FK Austria Wien 12 18
5. FC Flyeralarm Admira 12 18
6. LASK 12 16
7. CASHPOINT SCR Altach 12 16
8. RZ Pellets WAC 12 12
9. SV Mattersburg 12 7
10. SKN St. Pölten 12 2
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