15.09.2007, 00:00 Uhr

DER FK AUSTRIA MAGNA KANN HEUTE ABEND ZUM DRITTEN MAL IN DER GESCHICHTE...

Der FK Austria MAGNA kann heute Abend zum dritten Mal in der Geschichte...

Der FK Austria MAGNA kann heute Abend zum dritten Mal in der Geschichte den Einzug in die Gruppenphase des UEFA-Cups fixieren. Gegen Valerenga Oslo stehen die Chancen auch ausgezeichnet, immerhin ist Violett mit einem doch beruhigenden 2:0-Polster aus dem Hinspiel nach Norwegen gereist, das Motto muss lauten: "Jetzt oder nie!" Einer der Garanten für den Erfolg ist Szabolcs Safar. Der Keeper der Austra, der an die Aufgabe in seiner gewohnt stoischen Art herangehen wird, ist vom Knallen der Champagner-Korken nach der Partie im Ullevaal-Stadion überzeugt. Nur knapp 6.000 Besucher werden im 25.000 Zuschauer fassenden National-Stadion der Norweger, in dem Valerenga seine Heimspiele austrägt, die Daumen drücken. Unter ihnen auch etwa 150 Fans Austria-Fans, die die weite Anreise nach Nordeuropa auf sich genommen haben. Das Wetter ist ähnlich wie in Wien. Angenehme Temperaturen am Tag, dafür braucht man dicke Jacken und wollige Socken am Abend. Das Thermometer wird beim Anpfiff um 19 Uhr (live in Premiere und ORF) nur wenige Plusgrade anzeigen, nicht zuletzt deshalb wird sich Szabolcs Safar auch warm anziehen müssen. Unsere Nummer 1 wird diese Umstellung aber kaum irritieren. Schon beim Abschlußtraining am Mittwoch spulte er sein Programm gemeinsam mit Tormanntrainer Franz Gruber und unserer Nummer 1b Saso Fornezzi seelenruhig herunter. Dass auf ihn möglicherweise ein hartes Stück Arbeit wartet, stört ihn nicht im geringsten: "Ich freue mich immer auf solche Spiele, diesen Druck empfinde ich als angenehm." Mit Verantwortung kann der 33jährige umgehen, das hat er gegenwärtig schon unzählige Male bewiesen. Bereits zwei Elfmeter hat er in dieser Saison gehalten (beide gegen Salzburg), die lediglich neun Gegentreffer in den 13 Bundesliga-Runden untermauern seine Qualitäten. Der Strafraum ist heuer das "Safar-Land", wenngleich der Tor-Titan mit seinen Leistungen auch nicht immer restlos zufrieden ist. Es gibt immer etwas zu verbessern, aber das sind Kleinigkeiten, die zum Glück nur ich oder mein Trainer sehen." In Oslo würde bereits ein Unentschieden für den Aufstieg genügen, sogar ein 0:0. Safar hätte gegen dieses Resultat gar nichts einzuwenden. "Die Gruppenphase ist eines unserer Saisonziele. Wie wir das erreichen, ist uns allen nahezu egal. Wichtig ist, dass wir international weiterhin dabei sind, denn da sehen wir so richtig, wo wir im Moment stehen."    Mit dem Selbstvertrauen und dem breiten Rücken, den jeder Austria-Spieler aufgrund der guten Ergebnisse und der Tabellenführung haben muss, sollte eigentlich nichts mehr anbrennen gegen Valerenga, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Safar: "Es liegt nur an uns. Wenn wir die Anfangsphase gut überstehen, steigen unsere Chance im Minutentakt. Ich jedenfalls wäre gar nicht böse, wenn ich diesmal nicht im Mittelpunkt stehen würde."