12.12.2007, 00:00 Uhr

DER BESUCH WAR SEIT GUT EINER WOCHE GEPLANT, DAS TIMING HÄTTE...

Der Besuch war seit gut einer Woche geplant, das Timing hätte...

Der Besuch war seit gut einer Woche geplant, das Timing hätte allerdings nicht besser sein können. Gerade heute, wo wieder einige Interviews und Geschichten zum Thema "Ausstieg von MAGNA als Hauptsponsor" durch die Medien gejagt wurden, kamen General Manager Thomas Parits und Manager Markus Kraetschmer ins Trainingslager der Kampfmannschaft in die Therme Laa auf eine Kurzvisite. Dabei verschaffte das Duo der Mannschaft, dem Trainer- und Betreuerteam gleich Klarheit, wie der Stand der Dinge tatsächlich ist. Am Vormittag hatte Athletikcoach Gerhard Zallinger einen Kraft-Ausdauer-Zirkel in der Halle mit zwölf Stationen aufgebaut (Bild unten), der in drei Serien zu jeweils 30 Sekunden bewältigt werden musste, danach gab es ergänzend zu diesem Programm noch extensive Intervallläufe mit Berganläufen und Sprungintervallen. Alles in allem eine sehr harte Zweistunden-Einheit. Aber man hat den Eindruck, dass alle wissen, was in diesem Frühjahr auf dem Spiel steht. Diesen Umstand betonte auch Thomas Parits bei seiner Ansprache vor versammelter Schar. In einem Extraraum wurde das Team nach dem Mittagesssen zusammengezogen, dabei sagte der General: "Dieser Kreis hier ist mitentscheidend, wie es mit dem Klub weitergeht. Wir haben uns bislang etwas Tolles aufgebaut, stehen in der Tabelle sehr gut. Jeder muss sich bewusst sein, dass er bereits in diesem Trainingslager die Grundlagen für die Zukunft legen kann, denn 2008 ist nicht nur ein wichtiges Jahr für die Austria, für viele kann es mit der EURO auch ein richtungsweisendes werden." Man spürte, dass jeder Spieler hellwach den Worten lauschte, denn keinem blieben die Schlagzeilen der vergangenen Tage unverborgen. Markus Kraetschmer ergriff danach in seiner für ihn typisch ruhigen und überzeugenden Art das Wort: "Ihr könnt euch auf uns verlassen! Die Situation war vor einem Jahr, als der Betriebsführervertrag mit MAGNA gekündigt wurde, noch schwerer als heute. Aber auch damals haben wir euch gesagt, dass wir uns für euch stark machen und wir eine vernünftige Lösung finden werden. So wie jetzt, vertraut uns!"