05.11.2007, 00:00 Uhr

DAS JAHR 2007 WIRD AUSTRIAS-STÜRMERTALENT RUBIN OKOTIE NICHT SO...

Das Jahr 2007 wird Austrias-Stürmertalent Rubin Okotie nicht so...

Das Jahr 2007 wird Austrias-Stürmertalent Rubin Okotie nicht so schnell vergessen. Zuerst der sensationelle vierte Platz mit Österreichs U20-Nationalmannschaft bei der WM in Kanada und nur wenige Wochen später sein lang ersehntes Meisterschaftsdebüt für die Wiener Austria, ausgerechnet im Derby gegen Rapid. „Es war ein tolles Jahr, aber ich habe mir schon die nächsten Ziele gesteckt.“ Konkret heißt das für den 20-Jährigen, so schnell wie möglich noch mehr Fuß in der Kampfmannschaft zu fassen: „Im Herbst habe ich hineingeschnuppert, jetzt möchte ich den nächsten Schritt in Richtung Stammplatz machen.“ Ganz wichtig war für den Youngster dabei vor allem, dass er endlich eine volle Vorbereitung absolvieren konnte: „Im Sommer habe ich wegen der U20-WM durchgespielt, da war die Wintervorbereitung doppelt wichtig für mich, um frische Kräfte zu sammeln und ordentlich Kondition zu tanken.“ Dabei ging es zuweilen ordentlich zu Sache: „So hart wie in den ersten Wochen der Vorbereitung habe ich noch nie trainiert, aber nicht zuletzt deshalb fühle ich mich jetzt topfit und in einer echt guten Verfassung.“ Mindestens genauso wichtig ist für Okotie aber, dass er sich immer besser in die Kampfmannschaft integriert: „Ich bin schön langsam ins Team hineingewachsen, fühle mich jetzt als vollwertiges Mitglied und das war schon ganz entscheidend für mich.“ Durch diese Integration findet er sich auch im Spiel selbst immer besser zu Recht. „Ich versuche soviel wie möglich von den anderen zu lernen, schön langsam spielen sich auch die Laufwege besser ein, es geht etwas weiter.“ Der Wille, mit dem Okotie neuerdings noch mehr als früher zur Sache geht, ist für General Manager Thomas Parits jedenfalls ein gutes Anzeichen: „Sein Ehrgeiz im Trainingslager hat mir imponiert. Rubin war sehr hungrig und wissbegierig und präsentierte sich viel entschlossener also noch bei seinen ersten Trainingscamps. Genau das ist für mich auch der richtige Weg. Er hat mit Aigner, Lafata und Kuljic starke Konkurrenz, aber schon allein, wenn er diese Spieler beobachtet und sich Tipps und Rat holt, wird er profitieren.“ Dass auf den Youngster trotzdem noch genug Arbeit wartet, unterstreicht Trainer Georg Zellhofer: „Rubin muss noch einiges an sich verbessern, wenn er wirklich den Anspruch auf einen Stammplatz haben will. Viele Dinge davon haben wir während der Wintervorbereitung besprochen. Jetzt liegt es an ihm, hart an seinen Schwächen weiter zu arbeiten. Das gilt besonders für sein Spielverständnis, das Erkennen von Laufwegen oder auch seiner Robustheit. Konditionell ist er einen Schritt weitergekommen, aber auch auf hier ist noch viel Spielraum nach oben.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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