25.04.2007, 00:00 Uhr

BEREITS BEI SEINEM WECHSEL ZUR AUSTRIA HATTE JOACHIM STANDFEST GROßE...

Bereits bei seinem Wechsel zur Austria hatte Joachim Standfest große...

Bereits bei seinem Wechsel zur Austria hatte Joachim Standfest große Träume. Er wollte seine Titelsammlung aufstocken. Das ist ihm mit dem Cupsieg gelungen. Und er wollte zur fixen Größe der Mannschaft werden. Auch da stimmt der Weg. Zudem will er unbedingt auf den EURO-Zug aufspringen. Nach so einer Vorstellung wie gegen Tschechien ist auch dieses Vorhaben in unmittelbarer Griffweite. Schon dies gesamte Woche fühlte sich der Grazer pudelwohl beim Nationalteam. Eigentlich hätte er sich ein Doppelzimmer mit Sanel Kuljic teilen sollen, die beiden Routiniers durften dann alllerdings jeweils ein Einzelzimmer beziehen. "Die Stimmung im Team war schon beim Treffpunkt am Sonntag total okay", berichtet der 27jährige, der gestern speziell vor der Pause einen sehr starken Auftritt im Happel-Stadion hinlegte. "Ich glaube, meine Gegenspieler Grygera und Jarolim wollte nicht so recht", lacht Standfest, der auf der rechten Seite für sehr viel Druck und tolle Flanken sorgte. "Ich hatte sehr viel Platz." Der Auftritt gegen Jan Koller & Co. war mit jenen der vergangenen Wochen im violetten Dress nicht vergleichbar. Dynamisch und spritzig kurbelte der Grazer auf der Außenbahn, seine (einleuchtende) Erklärung für diese Leistungsexplosion, von der wir hoffen, dass wir diese auch bei der Austria sehen werden: "In den letzten fünf Wochen habe ich nur mit Rückenschmerzen trainiert, konnte keine Sprints machen. Nachdem ich dann für eine Woche aus dem Training genommen wurde, habe ich jetzt wieder alles im Griff." Die ersten Erfolgserlebnisse haben sich also schon eingestellt, weitere sollen mit der Austria rasch folgen. "Ziel für das Spiel am Samstag gegen Altach muss sein, dass wir gewinnen, sonst war der Sieg in Mattersburg sinnlos." An der breiten Brust von Standfest merkt man schon - das Selbstvertrauen passt wieder bei den Violetten. Acht Spiele in Folge ungeschlagen, Ruhe im Umfeld, eine spielerische Note, die sich sehen läßt. Und natürlich kommt auch die Frage auf: Was zeichnet die Mannschaft gegenüber dem Vorjahr aus? Standfest betont, dass der Mix an Routiniers und Jungen sowie Neuzugängen und Arrivierten hervorragend passt. "Man merkt, fällt einer aus, springt der andere in die Presche. Und mit der Zeit kommt auch das Selbstvertrauen, jeder traut sich mehr zu und probiert etwas." Für die kommenden drei Runden (Altach und 2x Kärnten) sagt er stellvertretend für seine Mitspieler: "Wir können diese Partien gewinnen und sollten sie auch gewinnen. Ich will nicht sagen, dass wir müssen. Wir haben zwei Heimmatches, dabei unsere Fans im Rücken. Da muss es Rambazamba geben." Infos zur Kartenaktion für das Altach-Heimspiel

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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