27.08.2007, 00:00 Uhr

AUF DEN ERSTEN BLICK SIND VOR DEM VORGEZOGENEN RED-ZAC-SPIEL DER 15. RUNDE...

Auf den ersten Blick sind vor dem vorgezogenen Red-Zac-Spiel der 15. Runde...

Auf den ersten Blick sind vor dem vorgezogenen Red-Zac-Spiel der 15. Runde am Dienstag zwischen den Austria Amateuren und Leoben (Horr-Stadion, 19:00 Uhr) die Rollen klar verteilt: Erster gegen Neunter, Leoben mit erst einem Auswärtserfolg in dieser Saison und nur einem Sieg aus den letzten fünf Runden gegen die zuletzt bärenstarken und daheim noch ungeschlagenen Jungveilchen. Bei näherem Hinsehen entpuppen sich die Steirer aber für Amateure-Trainer Thomas Janeschitz als äußerst unangenehmer Gegner. „Ich hatte Leoben vor der Saison als einen Geheimtipp für den Meistertitel auf meiner Rechnung. Nach einem schlechten Saisonstart und vielen sehr knappen Niederlagen hatten sie bisher wenig Glück. Vergangene Runde gegen den FC Lustenau verloren sie beispielsweise nur aufgrund einer klaren Schiedsrichterfehlentscheidung. Von der Qualität der Mannschaft her, müsste Leoben viel weiter oben in der Tabelle stehen. Für uns wird das ein hartes Stück Arbeit, wenn wir diese Mannschaft schlagen wollen.“ Die große Stärke der Stankovic-Truppe liegt für Janeschitz neben starken Einzelspielern wie Rene Schicker und Arno Kozelsky vor allem in ihrem ausgeglichenen Kader: „Wenn bei Leoben einige Stützen ausfallen, rücken fast gleichwertige Spieler nach.“ Dennoch dürfte es für das junge Team von Thomas Janeschitz sicher kein Nachteil sein, dass mit Topscorer Boris Hüttenbrenner und dem rotgesperrten Keeper Alexander Schenk die einzigen zwei Akteure des Gegners ausfallen, die bisher in allen Saisonspielen über die volle Distanz zum Zug kamen. Für Schenk wird der erst 17-jährige Rene Pösendorfer sein Red-Zac-Debüt im Tor der Leobner geben. Im ersten Saisonduell gewannen die „Amas“ in Leoben durch zwei Tore von Goalgetter Rubin Okotie, der in den letzten zwei Spielen gegen Schwadorf und Kapfenberg mit drei Toren wieder eine stark aufsteigende Formkurve zeigte. Mit einem möglichen Erfolg könnten die Amateure, auch was den Vorsprung von fünf Punkten in der Tabelle angeht, mit der Kampfmannschaft gleich ziehen. Für Trainer Janeschitz ein verlockender Gedanke: „Bei aller Vorsicht, aber mit einem Sieg könnten wir den Verfolgern doch einiges vorlegen.“