25.07.2007, 00:00 Uhr

AUCH WENN DIE WIENER AUSTRIA MIT EINIGEN AUSFÄLLEN ZU KÄMPFEN...

Auch wenn die Wiener Austria mit einigen Ausfällen zu kämpfen...

Auch wenn die Wiener Austria mit einigen Ausfällen zu kämpfen hat, gehen die Veilchen mit viel Selbstvertrauen und breiter Brust in das Wiener Derby am Sonntag (15:00 Uhr). Speziell Trainer Georg Zellhofer freut sich schon auf das Spitzenspiel zwischen Leader Austria und dem Verfolger aus Hütteldorf: „Ich verspüre wenig Druck. Wir liegen vorn und sind die Gejagten, nicht Rapid.“ Die Marschrichtung ist für den Austria-Coach vor dem Schlager klar: „Wir wollen als Sieger vom Platz gehen und die Führung auf sechs Punkte ausbauen.“ Beim Training am Freitag Vormittag meldeten sich schon einige Spieler wieder zurück und es konnte bereits mit 17 Leuten trainiert werden. Die beiden Teamspieler Sanel Kuljic und Ronald Gercaliu absolvierten mit Konditionstrainer Gerhard Zallinger noch Individualeinheiten, stoßen aber beide zum Abschlusstraining am Samstag wieder zur Mannschaft. Austria-Goalgetter Sanel Kuljic ist trotz der zwei Länderspieleinsätze schon heiß auf das Duell mit den Gästen aus Hütteldorf. „Mir geht es schon viel besser, die zwei Tage Verschnaufpause gestern und heute haben mir sehr gut getan und ich bin hochmotiviert.“ Was ihn besonders positiv stimmt: „Nach zehn Tagen beim Team sehe ich endlich meine alten Kollegen wieder. Die Stimmung ist gut, der Schmäh läuft und ich habe einfach ein echt gutes Gefühl." Richtung Hütteldorf gibt es vom violetten Torjäger schon jetzt eine Kampfansage: „Wenn Rapid glaubt, bei uns leichtes Spiel zu haben, dann liegen sie garantiert falsch und außerdem wird es höchste Zeit für mein erstes Derbytor.“ Auf das könnte auch Youngster Rubin Okotie hoffen, der laut Trainer Zellhofer für das Derby aufgrund der angespannten Personalsituation auch von Beginn eine Überlegung wert ist: „Vielleicht treten wir die Flucht nach vorne an und überraschen Rapid damit.“ Dass die Austria gerade vor eigenem Publikum gegen die Grün-Weißen eine Macht ist, zeigt auch die Statistik: In den letzten 16 violetten Heim-Derbys holten die Grün-Weißen nur einen Sieg.“ Auch die immer länger werdende Verletzungsliste im Lager der Veilchen soll laut Zellhofer daran nichts ändern: „Egal, mit welcher Elf wir auflaufen, Rapid kann sich auf einiges gefasst machen.“ Fix nicht dabei sind Joachim Standfest und Emin Sulimani (beide krank). Neben dem gesperrten Yüksel Sariyar muss auch Kapitän Jocelyn Blanchard für das Derby passen. Von einer guten Vorstellung seiner Truppe ist er aber dennoch überzeugt: „Wir haben auch so genug Klasse um gegen Rapid zu bestehen.“ Dass diesmal gleich einige neue Kräfte zum Zug kommen werden, wurde spätestens Freitag Mittag klar, als auch Tormann Szabolcs Safar (Rippenprellung) passen musste. Ersatztormann Saso Fornezzi ist mit einem Magen-Darm-Virus ebenfalls angeschlagen. Amateure-Keeper Bartolomej Kuru, der in der Red-Zac-Liga am Freitag Abend bei den Red Bull Juniors zu Gast ist, steht also für das Derby parat, sollte Fornezzi nicht fit werden. Rekonvaleszent, aber auf einem guten Weg am Sonntag mit von der Partie zu sein, sind Wolfgang Mair und Andi Lasnik. Für General Manager Thomas Parits ändert auch die angewachsene Verletztenliste nichts an der Ausgangslage: „Trotz aller Widrigkeiten sehe ich gute Chancen. Wir spielen daheim, Rapid tut sich im Horr-Stadion immer schwer und schließlich müssen sie aufholen und nicht wir.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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