05.09.2007, 00:00 Uhr

AMATEURE-STÜRMER RUBIN OKOTIE HAT SICH MIT DEM DOPPELPACK BEIM...

Amateure-Stürmer Rubin Okotie hat sich mit dem Doppelpack beim...

Amateure-Stürmer Rubin Okotie hat sich mit dem Doppelpack beim 2:1-Sieg über Schwadorf nach einer kleinen Torflaute wieder eindrucksvoll zurückgemeldet. Gemeinsam mit Tomas Simkovic führt der U21-Teamstürmer nun mit fünf Toren die klubinterne Schützenliste der „Amas“ in der Red-Zac-Liga an. In Anbetracht des wohl härtesten Jahres in seiner noch jungen Profikarriere, ist dies eine durchaus akzeptable Bilanz. „Nach einer vollen Red-Zac-Saison ging es mit nur 10 Tagen Pause in die Vorbereitung zur U20-WM, dort mit sieben Spielen bis ins kleine Finale und dann direkt mitten hinein in den Start der Red-Zac-Liga. Das war schon etwas viel“, beschreibt Okotie den Dauerstress der letzten Monate. Der Saisonstart war mit starken Leistungen in der Red-Zac-Liga und sogar Kurzeinsätzen in der Kampfmannschaft mehr als vielversprechend. Dass aber trotz der mitgenommenen Euphorie der U20 WM irgendwann der kleine Knacks kommen musste, war angesichts der extremen Belastung absehbar. „Zu einem bestimmten Zeitpunkt war der Akku einfach leer und da reicht dann auch ein freies Wochenende nicht, um wieder voll auf der Höhe zu sein“, macht sich der Akademieabsolvent keine Illusionen. Dass manchmal die letzte Spritzigkeit in einigen Partien fehlte, war da nur die logische Konsequenz. Mittlerweile ist die Talsohle für Okotie aber wieder durchschritten. „Ich sehe wieder Licht am Ende des Tunnels, es geht langsam, aber doch, wieder bergauf.“ Große Hoffnungen setzt das Austria-Talent vor allem auf die Winterpause: „Fünf Runden sind im Herbst noch zu spielen, da werde ich mich noch einmal voll reinhauen. Dann heißt es aber endlich richtig durchschnaufen, zur Ruhe kommen und mit einer langen, guten Vorbereitung wieder mit frischen Kräften richtig durchstarten.“ Mit neuem Elan und einer möglichen Leistungsexplosion will sich Okotie dann auch wieder an das „Projekt Bundesliga“ herankämpfen. Was dieses Ziel betrifft, hat das Jungveilchen in den letzten Monaten sicher einiges dazugelernt: „Wie Trainer Thomas Janeschitz richtig sagt, war ich vielleicht zu ungeduldig mit mir selber. Mit den Erfahrungen der letzten Monate bin ich, was das betrifft, sicher gereift. Ich muss einfach weiter hart an mir arbeiten.“ Aber wer weiß, vielleicht schlägt angesichts des Mammutprogramms der Kampfmannschaft auch schon früher die Sternstunde für Rubin, der die Hoffnung auf einige Einsätze in der Zellhofer-Truppe bis zum Winter noch lange nicht aufgegeben hat. „Das beste Argument sind starke Leistungen bei den Amateuren, der Rest ergibt sich von selber.“ Eine große Hilfe um sich immer wieder aufzubauen und gerade solch schwierige Phasen wie zuletzt leichter zu überstehen, ist für den 20-Jährigen die Musik: „Neben dem Fußball ist Musik und da besonders Hip Hop und RnB, meine zweite große Leidenschaft“, so Okotie, dessen Kopfhörer für seinen Mp3-Player nicht nur während der U20-WM schon fast zu einem echten Markenzeichen geworden sind. „Musik hilft mir in allen Lebenslagen. Zum Abschalten genauso wie zur Motivation, was besonders zuletzt ganz wichtig war.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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