18.04.2007, 00:00 Uhr

ALLES ODER NICHTS! AUSGERECHNET GEGEN DEN FK JABLONEC 97 DIE ERSTE...

Alles oder nichts! Ausgerechnet gegen den FK Jablonec 97 die erste...

Alles oder nichts! Ausgerechnet gegen den FK Jablonec 97 die erste Saisonniederlage zu kassieren, wäre fatal. Das wäre ein herber Rückschlag, denn das internationale Geschäft ist nicht nur in das heurige Budget miteingerechnet, es geht auch um das Ansehen in Europa, dazu ist der UEFA-Cup das Salz in der Fußball-Suppe. So gesehen wartet am Donnerstag das wichtigste Spiel der Saison auf uns (Anpfiff um 18:15 Uhr, PREMIERE überträgt live / Einblendungen in ORF1), in das wir mit einem 4:3-Vorsprung gehen. Die Mannschaft reiste mit einem Charter der Grossmann Air nach Prag, wurde dort vom Mannschaftsbus der Austria abgeholt und nach Jablonec kutschiert. Viel wird wieder von Goalkeeper Szabolcs Safar abhängen, denn im Grunde können wir uns kein Gegentor erlauben. "Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht", sagt Trainer Georg Zellhofer, der bis auf Florian Metz (Oberschenkelzerrung) alle Spieler zur Verfügung hat. "Es ist wichtig, dass wir ruhig bleiben und unsere Chancen nutzen. Wir müssen an uns glauben, müssen wieder so ein gutes Spiel wie in Wien machen, dürfen aber nicht noch einmal so dumme Gegentore kassieren", fährt der Coach fort. Jablonec hat Zellhofer zweimal live gesehen, zuletzt am Sonntag beim 1:0-Heimsieg über Budejovice. Sein Urteil: "Zuhause sind sie sehr aggressiv, suchen die Zweikämpfe, spielen schnell von hinten heraus auf ihre Spitzen. Sie sind zwar nicht sehr gut in die Saison gestartet, kommen aber immer besser in Form. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir unsere Möglichkeiten bekommen werden." Es verspricht in jedem Fall ein heißes Match zu werden, in dem sich die Tschechen als leichten Favoriten sehen. Ex-Jablonec-Stürmer David Lafata berichtet: "Die tschechischen Medien hieven Jablonec in die Favoritenrolle. Sie meinen, dass drei Auswärtstore für den Aufstieg reichen werden." In jedem Fall wird Nervenstärke gefragt sein, denn Fukal & Co. werden in der Chance-Arena vor rund 5.800 Besuchern alles daran setzen, uns auszuschalten. Vielleicht kommt es bei so einer engen Kiste auch etwas auf den Referee an. Der kommt aus Griechenland, heißt Georgios Kasnaferis (40), hat bislang aber noch keine allzu großen internationalen Schlager geleitet.