19.07.2006, 00:00 Uhr

ZUFRIEDEN, ABER GANZ SICHER NICHT RESTLOS ZUFRIEDEN, IST MAN AM...

Zufrieden, aber ganz sicher nicht restlos zufrieden, ist man am...

Zufrieden, aber ganz sicher nicht restlos zufrieden, ist man am Verteilerkreis nach dem Meisterschafts-Auftakt. Was den Fans und der Mannschaft leider noch verwehrt blieb, war ein Tor, dann hätte es zum derzeitigen Wetterhoch auch ein Stimmungshoch bei allen Violetten gegeben. Nach dem 0:0 gegen den GAK mischen sich aber freilich auch kritische Worte in die Manöverkritik. "Mit der ersten Hälfte kann ich gar nicht zufrieden sein", analysiert Trainer Frenkie Schinkels. Da ist alles viel zu langsam gegangen, fehlte das Tempo im Spielaufbau. "Deswegen bin ich zur Pause in der Kabine auch lauter geworden, denn wir haben ein Spiel ohne Hirn gezeigt. Der GAK hatte es zu leicht, konnte seine destruktive Spielweise als probates Mitel gegen uns einsetzen." Dabei hatte Schinkels vor und während der Partie schon immer darauf hingewiesen, dass "wir sie mit schnellen Wechselpässen auseinander nehmen müssen."   Auch Mario Tokic findet kritische Worte: "Ich kann nicht ganz zufrieden sein, denn wir wollten drei Punkte, dieses Ziel haben wir leider nicht erreicht." Für den Abwehrchef war es vor allem die mangelnde Chancenauswertung, die Violett um die Früchte der Arbeit gebracht hat. "Hinten sind wir gut gestanden, vorne hat uns leider das Glück gefehlt. Aus den ersten zwei, drei Chancen hätten wir ein Tor machen müssen, dann wäre es ein klarer Sieg geworden." Dennoch gibt es keinen Anlaß, den Kopf in den Sand zu stecken. Tokic: "Wir hatten eine tolle Kulisse, aber die ersten Spiele sind immer schwierig." Für die Zuschauer findet auch Schinkels nur lobende Worte: "Es war sicher kein Hammerspiel, dennoch haben uns die Fans bis zum Ende toll angefeuert. Wir werden es in Zukunft mit Toren und Siegen zurückzahlen. Jetzt stehen wir noch am Saisonbeginn, haben unsere Leistungsgrenze noch lange nicht erreicht, das kann um diese Zeit auch gar nicht sein." Damit zieht der Coach einen Schlussstrich unter das erste Auftreten. "Wir können auf die zweite Hälfte aufbauen, werden von Spiel zu Spiel besser in Schwung kommen und unsere Chancen verwerten." Für Sportdirektor Peter Stöger liegt es ebenfalls auf der Hand, dass "sich alles erst im Laufe der Wochen einspielen muss. Natürlich ist es für jeden eine besondere Herausforderung gegen den Meister zu spielen. Wir wollen den Titel verteidigen und gestern war bereits der erste von sechsunddreißig schweren Gängen." Schon am Samstag geht der Weg in Pasching weiter.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
» zur Gesamttabelle