16.05.2006, 00:00 Uhr

WENN DER FK AUSTRIA MAGNA AUF REISEN GEHT, IST NATÜRLICH NICHT NUR...

Wenn der FK Austria MAGNA auf Reisen geht, ist natürlich nicht nur...

Wenn der FK Austria MAGNA auf Reisen geht, ist natürlich nicht nur die Mannschaft und das Trainerteam auf Achse. Im Hintergrund sind viele Hände notwendig, damit die, die im Vordergrund stehen, glänzen können. Was sich beim Trainingslager in Marbella hinter den Kulissen abspielt, hat www.fk-austria.at hier zusammen gefasst. Beginnen wir mit der medizinisch-physiotherapeutischen Abteilung. Christian Hold, Michael Zeischka und Armin Hrasnik (im linken Bild) sorgen als unsere Masseure für die "Wartung" der Spielerkörper. Täglich bis kurz vor Mitternacht wird Hand aufgelegt, auf drei Liegen in drei verschiedenen Zimmern. Die, die nichts zwickt, bekommen Pflege, damit es so bleibt. Die, bei denen sich das Trainingslager in Form von Muskelverhärtungen, Verspannungen oder sonstigen Wehwehchen bemerkbar macht, werden therapiert. Und zwar erfolgreich! Bis auf Ernst Dospel gibt es im Moment auch keinen, der nicht am Mannschafstraining teilnehmen kann. Zwar kommt es ab und zu vor, dass ein Spieler einmal nicht die komplette Einheit mitmachen kann. Die drei Masseure sowie die beiden Klubärzte Dr. Alexander Kmen und Dr. Alexander Mildner, die sich im Trainingslager abwechselten, und Physiotherapeut Freddy Siemes sind demnach mitverantwortlich dafür, dass 30 Profispieler täglich zwei Trainings und insgesamt vier Testspiele absolvieren können. Verbände, Fußbäder und Massagen bestimmen ihren Tagesablauf. Damit die Austria auch optisch den Stolz der Veilchen repräsentieren kann, ist der richtige "Dresscode" unabdingbar. Für die Trainingswäsche ist Zeugwart Christian Stoyer (im linken Bild ganz links) verantwortlich. In Wien sorgt er gemeinsam mit seiner Eherfrau Gerlinde für die Kleidung, in Marbella muss er ohne ihr das Auslangen finden und darauf achten, dass sich die Trikots, Socken, Hosen und Trainingsanzüge im ständigen Kreislauf zwischen der Wäscherei und der Kabine befinden. Und wenn die Kleidungsstücke einmal nicht rotieren, dann tut es unser Herr Stoyer. Bereits am zweiten Tag ist uns eine komplette Garnitur der kurzärmeligen Leibchen abhanden gekommen. Irgendwo auf unserer Trainingsanlage, irgendwie auf dem Weg von der Kabine in die Wäscherei. Das sind 150 Meter Fußweg. Trotz Beschwerden und der Nachfrage bei St. Gallen und Hoffenheim, den beiden anderen Mannschaften, die gerade zur selben Zeit wie wir im "Marbella Paradise of Football"-Gelände trainierten, blieben die Shirts spurlos verschwunden. Und sie werden es wohl für immer bleiben, außer eine spanische Hobbytruppe trägt jetzt mit Stolz das Austria-Wappen auf der Brust. Zum Glück haben wir drei Garnituren mit, Herr Stoyer ist dennoch bis heute auf die Wäschekammer nicht gut zu sprechen. Nachdem es in einem Trainingslager auch immer wieder zu unvorhergesehen Komplikationen kommt, muss es auch einen Mann geben, der dem Trainerteam und der Mannschaft alle Hindernisse rasch und zuverlässig aus dem Weg schafft. Dafür ist Markus Schaffer (rechtes Bild) der richtige Mann. Der Teammanager ist rund um die Uhr für Spieler und Betreuer im Einsatz. Sein Aufgabengebiet: Er bespricht mit der Hotelküche nahezu täglich den Speiseplan, gibt an der Rezeption einen Tagesablauf-Plan, damit alle wissen, wann wir welche Räume zur Verfügung brauchen, bestellt jeden Abend den telefonischen Weckruf für alle Zimmer, wird ein Kicker krankt, muss ein Einzelzimmer aufgestellt werden etc. Freilich ist es auch seine Aufgabe, alle Eckpfeiler des Trainingslagers bereits im Vorfeld picobello zu organisieren. Aber vor Ort kommt es dann sowieso immer anders als man denkt. Hier muss man kurzfristig ein viertes Testspiel aufstellen, dort in den Supermarkt fahren, um genügend Trinkwasser für alle Spieler zu haben - Markus Schaffer ist der Bulldozer, der alle Hindernisse bewältigt. Oder anders gesagt: Mädchen für alles.  

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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