16.10.2006, 00:00 Uhr

TROTZ SPIELERISCH ZUMEIST ANSPRECHENDER LEISTUNGEN WURDEN DIE...

Trotz spielerisch zumeist ansprechender Leistungen wurden die...

Trotz spielerisch zumeist ansprechender Leistungen wurden die Bemühungen der violetten Amateure in den vergangenen Wochen leider nicht belohnt. Unsere Jungveilchen halten derzeit nach 4 Runden nach wie vor bei 0 Punkten, noch keine Bilanz, die zu Freudensprüngen anregt. Routinier, Leitwolf und Kapitän des Teams, Roman Mählich hat in einem ausführlichen Gespräch mit www.fk-austria.at analysiert, warum es derzeit noch nicht klappt und woran die Austria-Talente arbeiten müssen, um auf die Siegerstraße zurück zu finden. „Die Stimmung in der Kabine ist ja in Anbetracht des Tabellenstandes gar nicht so schlecht“, erzählt der 34jährige und ist froh, dass trotz der schwierigen Situation seine Mitspieler nicht die Köpfe hängen lassen. „Die Truppe geht äußerst gut mit dieser Situation um. Man darf nicht vergessen, die Mannschaft ist wesentlich jünger geworden, der eine oder andere ist eben noch nicht ganz soweit und dazu läuft es bei uns Routiniers auch noch nicht nach Wunsch. Den Jungen ist eigentlich kein Vorwurf zu machen, sie hängen sich rein, engagieren sich im Training, leider haben wir eben momentan eine Phase in der wenig gelingt.“ Nach dem Höhenflug der vergangenen Saisonen, war der kleine Hänger für den fleißigen Mittelfeldmotor aber fast schon vorhersehbar: „Es gibt immer wieder Mannschaften, die nicht sonderlich gut starten und dann ein bisschen hängen, wir werden das aber sicher bewältigen und uns schon bald wieder vom unteren Tabellenende weg bewegen. Wenn wir zurückdenken, ist uns doch in den vergangenen beiden Jahren so gut wie alles geglückt. Es ist beinahe immer aufwärts gegangen, wir waren von langwierigen Verletzungen verschont, hatten oft das Glück, im richtigen Moment das entscheidende Tor zu machen, es lief einfach gut. Dass das nicht ewig so weiter geht, war und ist uns klar, aber genauso werden wir auch wieder aus diesem Tief herauskommen. Wir arbeiten uns da schon hinaus.“ Warum es derzeit vor dem Tor so schwierig ist, lässt sich auch für einen erfahrenen Mann wie Roman Mählich nicht so einfach sagen, „mit etwas mehr Routine und Ruhe im Strafraum“, so der Kapitän, wird das Torkonto der Violetten aber bald wieder kräftig aufgestockt. Zudem wäre es falsch, die alleinige Schuld auf die Stürmer zu schieben: „Rubin Okotie macht seine Sache insgesamt sehr gut, er arbeitet hart an sich, aber es läuft im Moment einfach nicht gut für ihn. Christoph Knaller muss sich auch erst so richtig fangen, aber ich bin sicher, dass die beiden den Umschwung schaffen werden. In der vergangenen Saison hat uns Christoph Saurer oft herausgerissen und in solchen Phasen einen Treffer erzielt, aber auch bei ihm ist das Tor derzeit zugenagelt. Edin Salkic und Tomas Simkovic sind momentan etwas angeschlagen, wenn das alles zusammen kommt, da kann es schon passieren, dass man sich etwas schwer tut, zu gewinnen.“ Auch die neue Regel, die dem Team seit Saisonbeginn eine weitere Verjüngung (zuletzt gegen Lustenau ein Altersschnitt im Kader von knapp unter 21 Jahren) vorschreibt, macht es nicht gerade einfacher: „Diese Vorschrift ist sehr schwierig für uns. Unsere Mannschaft war bereits in der vergangenen Saison sehr jung und gerade jetzt, wo es nicht so läuft, ist es ein Unterschied, ob ein bereits Red-Zac-erprobter Spieler eingewechselt wird, oder ein blutjunges Talent, das bisher vielleicht nur im BNZ-Bereich gespielt. Nochdazu wenn man als junger Spieler dann in ein noch nicht entschiedenes Match kommt und etwas bewegen muss. Es ist umso schwieriger für die Jungen, wenn sie nicht in eine bereits völlig funktionierende Mannschaft eingebaut werden können.“ Roman Mählich musste in seiner Karriere bisher noch nie einen Saisonstart mit 4 Niederlagen hinnehmen, für ihn ist es eine ebenso ungewohnte, wie herausfordernde Situation: „Auch für mich ist das ziemlich neu, aber ich sehe, wie unsere Trainer ruhig und sachlich die einzelnen Punkte ansprechen und Schwierigkeiten nach und nach beheben. Im Training geben wir Gas und das ist auch der einzig mögliche und richtige Weg, um von da unten weg zu kommen. Dazu bietet bereits das Match gegen Leoben am kommenden Freitag (ab 19:00 Uhr, Franz-Horr-Stadion) ausreichend Gelegenheit, auch wenn es nicht unbedingt ein leichtes Spiel werden wird: „Für uns muss es wichtig sein, noch besser zu spielen, besser zu kombinieren, in der Defensive besser zu stehen und ein gutes Spiel abzuliefern. Das Match in Lustenau war ein guter Schritt, wir haben alles wieder ein Stück besser gemacht, so muss unsere Entwicklung Woche für Woche weitergehen. Leoben ist zwar sehr stark, aber für uns wäre momentan dieses Erfolgserlebnis ungemein wichtig. Genauso drücken wir auch der Kampfmannschaft heute Abend gegen Benfica die Daumen. Ein positives Abschneiden würde allen, dem gesamten Verein, gut tun und vieles einfacher machen.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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