28.09.2006, 00:00 Uhr

OBWOHL DIE MANNSCHAFT NACH DEN SCHLECHTEN ERGEBNISSEN IN DER MEISTERSCHAFT...

Obwohl die Mannschaft nach den schlechten Ergebnissen in der Meisterschaft...

Obwohl die Mannschaft nach den schlechten Ergebnissen in der Meisterschaft angeknockt ist, machte sie sich heute Vormittag dennoch voller Zuversicht auf die Reise nach Polen. Beim UEFA-Cup-Hinspiel gegen Legia Warschau (Donnerstag, 17:30 Uhr, live in ORF 1) werden die Trauben zwar hoch hängen, andererseits erwartet niemand einen Sieg von uns. Diesmal sind wir der Underdog, aber geht es nach dem Trainer und seinen Spielern, werden wir Zähne zeigen.   Nach der emotionalen Achterbanfahrt der letzten Monate wird bei den Violetten wieder der Weg zurück zur Normalität gesucht. Coach Frenkie Schinkels, der nach dem 0:1 in Altach nach Antworten für die desolate Leistung gesucht hat, hat seine Power wieder entdeckt: "Es wird die Hölle, aber für uns ist in dieser Situation nichts leicht. Um da wieder raus zu kommen, brauchen wir einen Schub, so eine Partie könnte die Initialzündung dafür sein."   Klar ist, dass die Austria mit einer völlig veränderten Mannschaft an die Aufgabe herangehen muss. Und zwar nicht einmal "völlig verändert" im Vergleich zu jener Truppe, die in Warschau vor zwei Jahren so geglänzt hat. Von der sind nur noch Troyansky, Blanchard, Kiesenebner, Safar, Metz und Vachousek (im Bild mit Blanchard) über. Auch im Vergleich zu unseren Meisterschaftsspielen wird es ein neues Gesicht geben. Mario Tokic und Arek Radomski sind gesperrt, Stepan Vachousek ist noch immer verletzt, ebenso Christian Schragner. Von den Amateuren wurden Florian Metz, Andi Ulmer und Fränky Schiemer in den Kader für Warschau geholt, alle drei sammelten gegen Parndorf am vergangenen Freitag Spielpraxis.   Ob einer von ihnen schon am Donnerstag eingesetzt wird, bleibt offen, Schinkels will aber in jedem Fall eine Reaktion sehen. "Ich werde die ganze Situation selber genau beobachten und sollte ich keine Fortschritte sehen, bin ich der Erste, der nicht länger den Weg verstellen wird." Die Mannschaft steht demonstrativ vor ihm, will unter keinen Umständen, dass unsere schlechten Ergebnisse am Trainer fest gemacht werden. "Sie haben mir gesagt, dass sie mit mir gemeinsam da raus möchten, somit werde ich sie auch nicht im Stich lassen."   Entsprechend in die Enge gedrängt sind die Veilchen demnach auch schon in Warschau, Schinkels nützt dies und geht gleich über in die Offensive: "Gegen Benfica hat uns auch niemand etwas zugetraut und dann haben wir beim Heimspiel eine sehr gute Leistung gebracht. Vielleicht tut uns die Abwechslung vom Liga-Alltag gut."   Im Tennis wird bei den US Open der vorletzte Tag immer als "Super Saturday" bezeichnet. Und das ist, wie der Name schon sagt, kein Tag wie jeder andere. Nachmittags wird der Zuschauer mit den Halbfinalspielen der Männer verwöhnt, abends mit dem Finale der Damen. Das Feinste vom Feinen also geballt an einem Tag. Wir hoffen darauf, dass wir uns über Legia hinwegsetzen, anschließend in der Gruppenphase spielen und dann künftig im UEFA-Cup den "Super Thursday" mit unseren Veilchen feiern können! 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
» zur Gesamttabelle