16.04.2006, 00:00 Uhr

OB SICH MIKAEL ANTONSSON NOCH AN SEINEN LETZTEN EINSATZ VOR DEM COMEBACK...

Ob sich Mikael Antonsson noch an seinen letzten Einsatz vor dem Comeback...

Ob sich Mikael Antonsson noch an seinen letzten Einsatz vor dem Comeback gegen den SK Rapid am vergangenen Sonntag erinnern kann? Wahrscheinlich schon, denn es war auch gegen Rapid, am 22. Oktober 2005. Danach war leider monatelang Sendepause. Der Schwede musste sich einer Operation unterziehen, wurde von Klubarzt Dr. Alexander Kmen Ende November am Seambein beim Großzehengelenk unters Messer genommen. Danach folgten für den sympathischen Blondschopf wieder einmal zähe Wochen der Vorbereitung, aber auf den Punkt genau war er wieder da und stand seinen Mann. Der lange Leidensweg des Mikael A. - am Sonntag war er wieder zu Ende. Durch eine Verletzung ist er im Herbst aus der Stammelf geflogen, durch die Verletzung von Arek Radomski ist er wieder in die Viererkette reingerutscht. Der Innenverteidiger spielte wie in alten Tagen auf der Innenverteidiger-Position: Staubtrocken bei "Schnittbällen", kompromißlos in Zweikämpfen. "Wenn man gewinnt, hat man immer Spaß", sagte Antonsson nach dem 3:0-Sieg über Rapid. Viele Augen waren logischerweise am Sonntag auch auf ihn gerichtet. Aufgrund diverser Verletzungen verlor er seinen Stammplatz, brachte es in dieser Saison erst auf 9 Einsätze. Der 24jährige verkündet mit entschlossenem Gesichtsausdruck nach seinem Comeback: "Es war nicht super, aber gut. Es ist immer schwierig nach einer längeren Pause wieder Fuß zu fassen. Ich bin sehr froh, dass ich nun wieder völlig gesund bin und mich nur noch auf die Austria konzentrieren kann." Coach Frenkie Schinkels hegte nie Zweifel daran, dass Antonsson für diese persönliche Belastungsprobe gewappnet war: "Mikael ist jederzeit mit seiner Situation sehr professionell umgegangen. Obwohl er gewußt hat, dass Tokic und Radomski das Einserpärchen in der Innenverteidigung sind, hat er immer Vollgas gegeben. Er hat es von den Spielern, die nicht erste Wahl sind, am besten verstanden, sich selber in den Freundschaftsspielen in Szene zu setzen und im Rhythmus zu halten." Deswegen habe er sich auch gleich wieder perfekt zurecht gefunden in der Mannschaft. Antonsson fügt hinzu: "Man darf den Glauben an sich selber nie verlieren. Mit den zusätzlichen Freundschaftsspielen habe ich jedesmal auch etwas Selbstvertrauen dazugewonnen. Und es wird von Spiel zu Spiel immer besser."  Arek Radomski wird auch in den kommenden Spielen noch verletzungsbedingt fehlen. Deswegen werden die Augen auch noch länger auf den Schweden, der auch noch mit einer Teilnahme an der WM in Deutschland spekulieren darf, gerichtet sein.  Das Spiel gegen den FC Superfund wird von BUDERUS gesponsert.  

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
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