10.01.2006, 00:00 Uhr

NOCH EINMAL DAS DOUBLE HOLEN, DIESES ZIEL HAT FRENKIE SCHINKELS IN DIESER...

Noch einmal das Double holen, dieses Ziel hat Frenkie Schinkels in dieser...

Noch einmal das Double holen, dieses Ziel hat Frenkie Schinkels in dieser Saison im Blickwinkel. Entsprechend motiviert geht der Coach in den zweiten Teil der Vorbereitung, der ab morgen im Trainingslager in St. Veit/Glan absolviert wird. Der Kader steht, nun erwartet sich Schinkels letzte Rückschlüsse für die am 18. Juli beginnende Meisterschaft. "Wir wollen weiterhin versuchen, mit unseren Mitteln berühmt zu werden", kündigt der Trainer bereits an, dass trotz Umbau der Mannschaft auch heuer wieder mit den Violetten zu rechnen sein wird. "Wie jedes Jahr hat es ein Kommen und Gehen gegeben, aber wir haben auf unsere altersbedingten, freiwilligen oder unfreiwilligen Abgänge rasch reagiert und vier neue Spieler geholt, die allesamt sehr hungrig sind und sportlich noch viel erreichen wollen." So sieht es auch Thomas Pichlmann. Einen ersten Vorgeschmack darauf, dass Austria kein Dorf-, sondern ein Hauptstadtklub mit einer anderen Dimension als Pasching ist, erfuhr der "Bomber" bereits gestern. Im Rahmen der Saisoneröffnungs-PK meinte er: "Schon alleine daran merkt man, dass Austria eine Topadresse ist, das war meine erste Pressekonferenz überhaupt. Aber ich freue mich auf diese Herausforderung, mache mir keinen Druck, vertraue auf mein Können. Ich habe auch in Pasching meine Tore gemacht und hoffe, dass ich Linz und Rushfeldt gut ersetzen kann." Schinkels sagt über den 25jährigen: "Mein absoluter Wunschstürmer, er gehört zu Österreichs besten vier Angreifern. Kopfballstark, mit dem richtigen Torriecher ausgestattet - das sind seine besonderen Eigenschaften. Er ist nach den Abgängen von Linz und Rushfeldt deren logischer Nachfolger, kann die Lücke, die die beiden hinterlassen haben, schließen." Nicht festlegen möchte sich der "Meistermacher" über die taktische Marschroute. "Ich habe Gott sei Dank nach wie vor die Möglichkeiten, zu variieren. Wir sind in der Offensive variabler, es wird sicher wieder so sein, dass man Austria mit verschiedenen Systemen sehen wird. Wir können 4-2-3-1 genauso wie 4-1-4-1 oder 4-3-2-1 spielen - das war und ist eine Stärke von uns. Ich habe bislang noch nicht einmal alle Spieler beim Training, warte auch noch die Rückkehr von Radomski ab und will auch seine Meinung dazu hören. Aber das System bestimme nicht ich, sondern die Spieler, die ich zur Verfügung habe." Dass Schinkels ein absoluter Sunnyboy und immer bestens gelaunt ist, ist bekannt. So ist es auch in diesen Tagen. Wenn ihm etwas die Laune verderben kann, dann nur die ständigen Gerüchte über mögliche Zu- und Abgänge. "Das ist mühsam. Deswegen habe ich mich diese Woche auch mit meinen Führungsspielern zusammengesetzt und ihnen klipp und klar die Meinung gesagt. Ceh etwa will sich verändern und ich habe ihm gesagt, wenn er gehen will, dann muss er das jetzt machen, nicht erst am Ende der Transferzeit. Er hat auch schon mit Frank Stronach gesprochen. Frank hat ihm zu verstehen gegeben, dass er gehen kann, wenn einer den selben Preis zahlt, den er gekostet hat. Allerdings hat er noch keinen Klub gebracht." So verhält es sich auch bei Filip Sebo. Manager Markus Kraetschmer hakt ein: "Die Manager wollen Geld mit ihm verdienen, bieten ihn überall an, bombardieren uns und ihn jeden Tag. Er hat uns gesagt, dass er bleiben will. Wenn Filip aber mit Geld zugeschüttet wird und auch die Austria davon profitiert, muss man reden, denn ein unzufriedener Spieler macht auch keinen Sinn." Zum Abschluss noch die Frage nach dem bislang letzten Neuzugang, Gerd Wimmer. Schinkels: "Wimmer ist eine Alternative für unser rechtes Mittelfeld, wo wir nicht so gut besetzt sind. Er war kostenlos frei, ist hungrig und will es noch einmal wissen, hat viel Erfahrung in Deutschland gesammelt. Ich finde es nicht richtig, wenn ihn die Leute nach der "Fight-Night" in der Südstadt verurteilen. Er hat einmal einen Fehler gemacht, aber ansonsten ist er ein lieber Kerl, kann nicht einmal einer Gelse was antun." Zudem ist er der vierte Österreicher, den wir nach Pichlmann, Aigner und Schicker geholt haben, der österreichische Weg ist bei Austria heuer sehr modern. Erstmals seit vielen Jahren haben wir mehr Österreicher (14) als Ausländer (10) im Kader.   

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 8 18
2. FC Red Bull Salzburg 8 17
3. FK Austria Wien 8 14
4. LASK 8 12
5. FC Flyeralarm Admira 8 12
6. CASHPOINT SCR Altach 8 11
7. RZ Pellets WAC 8 11
8. SK Rapid Wien 8 10
9. SV Mattersburg 8 5
10. SKN St. Pölten 8 1
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