11.06.2006, 00:00 Uhr

NACH SECHS TAGEN TRAININGSLAGER IN ST. CORONA BZW. STEGERSBACH NIMMT...

Nach sechs Tagen Trainingslager in St. Corona bzw. Stegersbach nimmt...

Nach sechs Tagen Trainingslager in St. Corona bzw. Stegersbach nimmt der FK Austria MAGNA heute in Wien den nächsten Teil der Vorbereitung auf. Bis auf Mittwoch stehen jeden Tag zwei Einheiten auf dem Programm, darüberhinaus wird es diese Woche auch die ersten Testspiele geben. Morgen in Hollabrunn gegen Krems (17 Uhr) und am Freitag in Gratkorn (16 Uhr).   Wir lassen mit Trainer Frenkie Schinkels nochmals die vergangenen Tage Revue passieren, werfen einen Blick auf die Trainingswoche zurück. "Wir hatten eine optimale Zeit, konnten uns sehr gut vorbereiten, haben alles getan, was in dieser Phase zu tun ist", analysiert Schinkels, der tagtäglich versucht hat, die Mannschaft aus der Reserve zu locken. Eine perfekte Betreuung und Organisation im Golf & Thermenresort in Stegersbach machten die letzten Tage zu einer runden Sache. "Uns wurde jeder Wunsch von den Augen abgelesen, das Team der Therme hat sich ein dickes Lob verdient", so Schinkels, der auch das Thermalwasser sehr erfrischend fand: "Wie eine Energiequelle. Nach zwei anstrengenden Einheiten pro Tag sind wir am Abend stets zur Entspannung ins Becken gehüpft - danach war es ein fantastisches Gefühl."   Der Trainer lobt aber auch seine Spieler, die nahezu alle körperlich topfit und geistig hellwach agiert haben. "Der Konkurrenzkampf ist groß, weil endlich einmal alle fit sind. Beim Training kommst du dir manchmal vor wie bei einem Länderspiel, solche Raffinessen und harten Zweikämpfe sieht man oft nicht einmal in der Bundesliga. Das ist ein Zeichen, dass jeder weiß, dass er besser als gut sein muss."   Da tagtägliches Training auch ständige Wiederholung ist, muss man auch versuchen, die Jungs bei Laune zu halten. Mit Abwechslung in den jeweiligen Einheiten und einer Portion Spaß. "Spaß ist mein Credo. Ich will lachende Gesichter sehen, denn mit Humor verzeiht man sich gegenseitig mehr. Wir essen gemeinsam, leben in der Vorbereitung gemeinsam und müssen demnach auch wie eine ganz normale Familie auskommen. Wenn man gemeinsam lachen und weinen kann, ist das ein Zeichen, dass alles passt."   Bis auf Ernst Dospel und Christian Schragner, die wegen kleinere Probleme noch nicht alle Einheiten mitmachen konnten, sind Verletzungssorgen zum Glück kein Thema. Schinkels: "Natürlich plagen den einen oder anderen auch etwas die Gelenke, weil die gerfrorenen Böden sehr zusetzen. Mit dosiertem Training werden wir das aber rasch wieder hinbekommen."