25.09.2006, 00:00 Uhr

NACH DEN 90 MINUTEN IN WARSCHAU WAR KLAR, DASS DIE CHANCEN FÜR DEN...

Nach den 90 Minuten in Warschau war klar, dass die Chancen für den...

Nach den 90 Minuten in Warschau war klar, dass die Chancen für den Aufstieg in die Gruppenphase des UEFA-Cups nach dem 1:1 im Hinspiel gestiegen sind. Sportdirektor Peter Stöger beziffert sie mit 60:40, dennoch findet er auch ein kleines Haar in der Suppe. "Mit der ersten Hälfte bin ich sehr zufrieden, von der zweiten kann ich das nicht behaupten, da haben wir fußballerisch ausgelassen." Ob es zum Aufstieg über Legia reicht, wird sich am 28. September weisen, dann geht es im Happel-Stadion um Sein oder Nichtsein. Sein oder Nichtsein war im übrigen auch schon auf der freitägigen Pressekonferenz ein Thema. In der aktuellen Ausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH wird darüber spekuliert, dass sich das Austria-Präsidium bereits um Didi Constantini als Nachfolger für Trainer Frenkie Schinkels bemüht. Stöger stellte klar, dass er damit gar nichts zu tun hat und auch mit niemandem vom Präsidium seit dem Ried-Spiel (26. August) Kontakt hatte. Schinkels selber erklärte zur Causa: "Ich habe es gelesen und auch von einem Informanten bereits vor längerem gehört. Wenn der Vorstand das macht, ist es legitim. Sie haben gesagt, dass sie mit mir nur schwer Sponsoren finden können, aber das verwundert mich, denn immerhin haben wir zwei Cupsiege und einen Meistertitel für die Austria gewonnen..." Der Coach ist trotz dieser wilden Spekulationen aber bestens gelaunt, will sich bei diesem Thema auch gar nicht vertiefen, denkt viel lieber an unseren Gegner am Sonntag, Mattersburg, nach: "Diese Partie ist wie jede jetzt ein kleines Finale. Es geht um einen besseren Tabellenplatz, darum müssen wir gewinnen. Das Spiel gegen Legia hat uns einen Motivationsschub gegeben, den wir ausnützen müssen." Mit welchem System und welchen Spielern, ist noch offen. "Mir hat die Variante in Warschau gut gefallen, die könnte es wieder geben. Von den Spielern her werden wir umstellen. Es wird jeder verstehen, dass ich einen Tokic und Radomski wieder bringen werde, die Jungen, die sehr gut waren, müssen sich jetzt noch ein wenig gedulden." Eine der wichtigsten Erkenntnisse nach dem UEFA-Cup-Match für Schinkels war, dass die Spieler nun begriffen haben, dass es nichts bringt, einem Rushfeldt, Sionko oder sonst wem nachzutrauern. Sie können es auch selber, müssen aber an sich fest glauben. Die Partie in Warschau war sicherlich ein Gewinn, auch für das Image. Jenes von Frenkie Schinkels wurde ebenfalls neu aufpoliert.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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