21.02.2006, 00:00 Uhr

NACH DEM WAHRSCHEINLICH FÜR DIE MEISTERSCHAFT ENTSCHEIDENDEN SIEG BEI...

Nach dem wahrscheinlich für die Meisterschaft entscheidenden Sieg bei...

Nach dem wahrscheinlich für die Meisterschaft entscheidenden Sieg bei Sturm Graz hat Trainer Frenkie Schinkels erst einmal einen Tag frei gegeben. Abschalten, geistig regenerieren, die Akkus aufladen, um am Samstag den ersten Matchball im Kampf um den Teller verwerten zu können. Nach einer langen und harten Saison läuft die Mannschaft schon ein bisschen auf dem Zahnfleisch, aber mindestens einmal muss sie noch zubeissen. Vor drei Jahren, beim letzten Meistertitel, krönte sich die Austria mit einem Sieg in Graz beim GAK zum Champion, diesmal könnte man vor eigenem Publikum den Teller in Empfang nehmen. Etwas schöneres gibt es kaum. Der Run auf die Karten für das letzten Heimspiel ist dementsprechend. Seit der Öffnung der Kassen um 9 Uhr stehen die Leute Schlange vor den Kassen im Stadion und im Fanshop, um 12 Uhr waren für die Partie gegen Wacker Tirol bereits 6.200 Tickets verkauft. Die Bundesliga jedenfalls rüstet sich bereits für den Samstag. „Da realistisch gesehen bereits am Wochenende die Entscheidung fallen kann, sind wir natürlich vorbereitet, um im Horr-Stadion den Meisterteller übergeben zu können“, stellt Bundesliga-Vorstand Georg Pangl fest. Die (mögliche) Ehrung wird von Pangl gemeinsam mit Präsident Martin Pucher durchgeführt. Aufgrund der Tabellensituation ist aber auch eine Verschiebung der Titelentscheidung auf die 36. und letzte Meisterschaftsrunde möglich: „Deshalb haben wir zusätzlich einen Plan B in der Schublade.“ Dann wäre je ein Meisterteller in Pasching bzw. in der Südstadt, wo Salzburg spielt.