08.05.2006, 00:00 Uhr

NACH DEM GEMEINSAMEN MITTAGESSEN IM TRAININGSLAGER IN BELEK ZIEHEN SICH...

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Trainingslager in Belek ziehen sich...

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Trainingslager in Belek ziehen sich alle Spieler und Betreuer auf ihre Hotel-Zimmer zurück. Regeneration, oder einfach Freizeit ist angesagt. Für www.fk-austria.at die ideale Gelegenheit, um ein paar Wörter mit Trainer Karl Daxbacher zu wechseln: Die Austria Amateure sind gut im Trainingslager angekommen, Herr Daxbacher, sind das Hotel und die Sportanlage nach ihrem Geschmack? Die Bedingungen sind optimal. Vor allem die Plätze sind überraschender Weise in äußerst gutem Zustand. Das Hotel ist auch in Ordnung, sehr ruhig und daher ideal für die Konzentration der Spieler. Heuer wurde ein anderes Quartier als im vergangenen Jahr gewählt... Es wären dort leider die Platzbenützungszeiten nicht gut gewesen und wir wollen uns professionell vorbereiten, da sind die Trainingszeiten kein unwesentlicher Faktor. Die türkische Sonne ist als Zaungast stets beim Training dabei, die Witterung ist also auch ideal? Das Wetter ist viel besser als im vergangenen Jahr, da hatten wir leider viel Regen und Wind. Unsere ersten bisherigen Trainingseinheiten konnten wir bei idealen Temperaturen abhalten, damit können wir sehr zufrieden sein. Wo liegt hier die ideale Temperaturgrenze zwischen angenehmer Sonne und Beeinträchtigung durch die Hitze? Etwa 15-16 Grad haben wir gestern gemessen, das könnte man, wenn man so will, als  ideale Temperatur bezeichnen. Was erwartet man eigentlich als Trainer von einem Trainingslager? Das Zusammengehörigkeits-Gefühl soll gezielt gefördert werden, intensivere Trainings sind möglich und es bleibt noch viel Zeit für taktische Besprechungen. Ein gutes Trainingslager ist enorm wichtig für die gesamte sportliche Vorbereitung, aber auch für die Stimmung in der Mannschaft. Bereitet man sich als Trainer auch auf das Trainingslager vor? Man hat natürlich seine Vorstellungen. Man möchte, wenn man im Winter in den Süden fährt, vor allem sehr viel mit dem Ball arbeiten. Taktische und technische Übungen sind in dieser Phase sehr wichtig. Eine gewisse Improvisation ist natürlich notwendig, weil man ja die örtlichen Gegebenheiten nicht genau kennt und sich etwas anpassen muss. Bis jetzt klappt aber alles sehr gut und ich denke wir werden alle unsere Vorsätze durchbringen. Ist in der Türkei nun anderes Training möglich als zuhause in Wien? Der Kunstrasen in Wien hat uns eigentlich das Techniktraining schon sehr gut ermöglicht, es geht jetzt eher wieder darum, das Gefühl für den natürlichen Rasen zurück zu gewinnen. Jeder Rasen-Platz hat seine Besonderheiten, kleinere oder größere Unebenheiten, auf die müssen wir uns wieder einstellen. Wie fühlen sich die Spieler dabei? Die Reaktion der Spieler ist sehr positiv, dass sie wieder auf ungefrorenem Rasen trainieren können. Er ist etwas weicher als der Untergrund auf Kunstrasenplätzen und schont damit die Gelenke.