11.05.2006, 00:00 Uhr

MIT INSGESAMT 19 SPIELERN TRATEN KARL DAXBACHER UND JOSEF MICHORL AM...

Mit insgesamt 19 Spielern traten Karl Daxbacher und Josef Michorl am...

Mit insgesamt 19 Spielern traten Karl Daxbacher und Josef Michorl am Samstag ihre Reise ins türkische Trainingslager an - fest in der Annahme, den 22-Mann Kader noch am selben Tag, vor Ort, durch die direkt vom ÖFB-Camp in Spanien anreisenden Lukas Ernstbrunner, Edin Salkic und Christoph Pomper II (Bild v.l.n.r.) komplett zu machen. Doch wie so oft, gehen gerade die am besten geplanten Vorhaben, meist ohne Eigenverschulden, etwas daneben... Samstagabend - um 18 Uhr Ortszeit läutete plötzlich das Telefon bei einem der mitgereisten violetten Organisatoren. "Das Flugzeug muss warten, Triebswerksprobleme, Start abgebrochen", informierte Lukas Ernstbrunner vom spanischen Flugfeld aus. Wenige Minuten später liefen bereits die Telefone zwischen Belek und Wien heiß. Über den ÖFB versuchten die Austria-Verantwortlichen die genauen Flugdaten und alternative Anschlussflüge zu erfragen um für den Ernstfall eventuelle Ersatzrouten zu eruieren. Leider löste das technische Gebrechen am spanischen Flugzeug dann tatsächlich die befürchtete Kettenreaktion aus: Als die drei violetten Nachwuchskicker endlich in Zürich zwischenlandeten, war der Anschlussflug nach Antalya bereits in der Luft, Ersatzflüge gab es nicht, also wurde aus der vermeintlichen Zwischenlandung eine längere Reiseunterbrechung. Die drei violetten Nachzügler mussten die Nacht in einem Schweizer Hotel verbringen. Am Sonntag begann die Luft-Odysee für die Youngstars von neuem. Dank einiger Telefonate konnten über Nacht die Tickets für den Weiterflug bereitgestellt werden und die Nachwuchs-Teamspieler landeten schlussendlich am späten Nachmittag wohlbehalten am Flughafen von Antalya. Sichtlich erschöpft von den Strapazen aber fröhlich über die tollen Witterungen in der Türkei bezogen sie ihre Zimmer. Selbst der normalerweise nie um einen „Schmäh“ verlegene oder gar wortkarge Edin Salkic zog sich still und müde in ein Eck zurück. Gesunden Schlaf werden alle drei bitter nötig haben, erwartet sie doch noch fast eine ganze Woche knochenhartes Training.