05.08.2006, 00:00 Uhr

MIT EINEM LÄCHELN NAHM COACH GEORG ZELLHOFER DAS LOS FÜR DIE 3....

Mit einem Lächeln nahm Coach Georg Zellhofer das Los für die 3....

Mit einem Lächeln nahm Coach Georg Zellhofer das Los für die 3. Runde des Stiegl-Cups hin. Heimspiel gegen den FC Superfund, ausgerechnet gegen jenen Klub, mit dem er große Erfolge in den vergangenen Jahren feiern konnte. "Ich gebe ehrlich zu, dass es nicht mein Wunschgegner ist", sagt er, "Hauptsache, wir spielen daheim." Für die Medien ein gefundenes Fressen, sie spitzten bereits bei der Pressekonferenz für das Sturm-Match, die zeitgleich mit der Auslosung stattfand, ihre Schreibstifte. Bis zu diesem Highlight ist aber noch bis zum 21. November Zeit, Sturm ist morgen. Für Zellhofer in dieser Phase eine der wichtigsten Partien überhaupt: "Die Grazer haben die wahrscheinlich spielstärkste Mannschaft der Liga, ihre Köpfe sind nach dem Hickhack um Hannes Kartnig wieder frei - aber wir wollen und müssen gewinnen, ansonsten ist das 1:1 im Hanappi wenig wert." Der Zweck heiligt die Mittel und die sind momentan natürlich etwas beschränkt. Zellhofer weiß aber, dass "wir weiterhin so geschlossen als Einheit auftreten müssen wie gegen Tirol, Ajax und Rapid, die Löcher stopfen und die Fehler der Mitspieler ausbessern müssen. Aber auch im Abschluß müssen wir uns verbessern." Ein Thema ist natürlich auch der Substanzverlust. In den kommenden dreieinhalb Wochen hat die Mannschaft sieben Spiele zu absolvieren. "Gegen Rapid hat bei ein paar ab der 60. Minute schon das Lamperl aufgeleuchtet. Aber da müssen sie jetzt durch. Wir müssen Spannung aufbauen und ihnen klarmachen, dass diese Partie noch wichtiger als die letzte ist. Ich sehe aber, dass es schon ganz gut harmoniert, die Laufwege stimmen etc." Auch Generalmanager Thomas Parits wischt den Müdigkeitsfaktor vom Tisch: "Für einen Spieler gibt es doch nichts Schöneres als jeden Mittwoch, Samstag ein Match zu haben. Dabei kann man ebenfalls viel Kraft sammeln." Und auch Punkte. Die wären in der jetzigen Phase besonders bedeutend, denn derzeit (7.) fehlen auf Platz 3 nur vier Punkte. Aus der Krise in das Spitzenfeld?